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Mutter Theresa ├╝ber die Abtreibung (1979)

Dienstag 29. Dezember 2009 von Mutter Theresa (1910-1997)


Mutter Theresa (1910-1997)

Dankesrede zur Verleihung des Friedensnobelpreises 1979 (Auszug)

Heute, da ich diesen gro├čen Preis erhalte – ich pers├Ânlich bin ├Ąu├čerst unw├╝rdig – bin ich gl├╝cklich wegen unserer Armen, gl├╝cklich, da├č ich die Armen verstehen kann, genau gesagt die Armut unserer Leute. Ich bin dankbar und sehr gl├╝cklich, ihn im Namen der Hungrigen, der Nackten, der Heimatlosen, der Kr├╝ppel, der Blinden, der Leprakranken zu erhalten. Im Namen all‘ derer, die sich unerw├╝nscht, ungeliebt, nicht umsorgt f├╝hlen, die aus der Gesellschaft ausgesto├čen sind, die eine Last f├╝r die Gesellschaft und von jedem ausgeschlossen sind. Ich nehme den Preis in ihrem Namen an und bin sicher, dieser Preis wird eine neue verstehende Liebe zwischen den Reichen und den Armen bringen. Hierauf bestand Jesus, darum kam er auf die Welt, diese frohe Botschaft den Armen zu bringen.

Ich habe eine ├ťberzeugung, die ich Ihnen allen mitteilen m├Âchte: der gr├Â├čte Zerst├Ârer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes. Wenn eine Mutter ihr eigenes Kind in ihrem eigenen Scho├č ermorden kann, was f├╝r ein schlimmeres Verbrechen gibt es dann noch, als wenn wir uns gegenseitig umbringen. Sogar in der Heiligen Schrift steht: „Selbst wenn die Mutter ihr Kind vergessen k├Ânnte, ich vergesse es nicht“. Aber heute werden Millionen ungeborener Kinder get├Âtet, und wir sagen nichts. In den Zeitungen lesen wir dieses und jenes, aber niemand spricht von den Millionen von Kleinen, die empfangen wurden mit der gleichen Liebe wie Sie und ich, mit dem Leben Gottes. Und wir sagen nichts, wir sind stumm.

F├╝r mich sind die Nationen, die Abtreibung legalisiert haben, die ├Ąrmsten L├Ąnder. Sie f├╝rchten die Kleinen, sie f├╝rchten das ungeborene Kind. Und das Kind mu├č sterben, weil sie dies eine Kind nicht mehr haben wollen – nicht ein Kind mehr – und das Kind mu├č sterben. Und ich bitte Sie hier im Namen der Kleinen: rettet das ungeborene Kind, erkennt die Gegenwart Jesu in ihm!

Als Maria Elisabeth besuchte, h├╝pfte das Kind vor Freude im Scho├č der Mutter in dem Augenblick, als Maria ins Haus kam. Das Ungeborene brachte Freude. Daher versprechen wir hier, jedes ungeborene Kind zu retten. Gebt jedem Kind die Gelegenheit, zu lieben und geliebt zu werden. Wir bek├Ąmpfen Abtreibung mit Adoption. Mit Gottes Gnade werden wir es schaffen. Gott segnete unsere Arbeit. Wir haben Tausende von Kindern gerettet, sie haben ein Heim gefunden, in dem sie geliebt werden, wo sie erw├╝nscht sind, wohin sie Freude gebracht haben.

Deshalb fordere ich Sie heute auf, Majest├Ąten, Exzellenzen, meine Damen und Herren, Sie alle, die aus vielen L├Ąndern der Erde gekommen sind: Beten Sie, da├č wir den Mut haben m├Âgen, das ungeborene Leben zu sch├╝tzen. Hier in Norwegen haben wir nun die Gelegenheit, daf├╝r einzutreten. Gott segnete Sie mit Wohlstand, aber in vielen Familien hier haben wir vielleicht jemanden, der nicht hungrig ist nach einem St├╝ck Brot, der sich jedoch vergessen oder ungeliebt f├╝hlt, der Liebe braucht. Liebe beginnt zu Hause, dort zuerst.

So bete ich f├╝r Sie, da├č Sie das Gebet in Ihre Familien bringen. Die Frucht des Gebetes wird sein, da├č wir glauben, da├č wir es f├╝r Christus tun. Wenn wir wirklich glauben, werden wir anfangen zu lieben, und wir werden dann nat├╝rlich einander lieben, zuerst in unserem eigenen Heim, dann unseren n├Ąchsten Nachbarn, dann die Menschen in dem Land, in dem wir leben. Lassen Sie uns alle in das Gebet einstimmen: „Gott, gib uns den Mut, jedes ungeborene Kind zu sch├╝tzen“. Denn das Kind ist das gr├Â├čte Geschenk Gottes f├╝r die Familie, f├╝r ein Volk und f├╝r die Welt. Gott segne Sie!

 

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 29. Dezember 2009 um 17:17 und abgelegt unter Lebensrecht.