Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

„Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht!“

Mittwoch 15. Mai 2024 von Pfr. Eberhard Kleina


Pfr. Eberhard Kleina

Es war ein Schock, als am 7. Oktober dieses Jahres in einem brutalen Überfall auf Israel die islamische Terrororganisation Hamas aus dem Gaza-Streifen heraus zuschlug. Wieviele Opfer zu beklagen sind, weiß man wegen der sich widersprechenden Meldungen nicht genau, es dĂŒrften aber Hunderte sein, die teilweise auf unvorstellbar grausame Weise gefoltert und dann umgebracht wurden. Beim Überfall eines Musik-Festivals wurden viele ohne Chance auf ein Überleben gleich erschossen.

Über 200 Personen verschleppten die Terroristen als Geiseln in den Gaza-Streifen. Seitdem herrscht wieder einmal Krieg zwischen Israel und den sog. PalĂ€stinensern bzw. der Hamas. Die Hamas ist ein Ableger der radikalen MuslimbrĂŒder, deren erklĂ€rtes Ziel es ist, Israel von der Landkarte zu tilgen. Der jetzige  Israel-Hamas-Krieg könnte die InitialzĂŒndung fĂŒr seit langem absehbare schwere innenpolitische Verwerfungen auch in Deutschland und anderen westeuropĂ€ischen LĂ€ndern sein, in denen eine starke muslimische Minderheit lebt.

Seit Anfang der 1960er Jahre gibt es eine islamische Einwanderung nach Deutschland, befeuert durch die unverantwortliche und gesetzesbrecherische Einwanderungspolitik unter Frau Merkel im Jahre 2015. Seitdem sind – unter stillschweigendem Zulassen bzw. Förderung der gegenwĂ€rtigen Ampel-Regierung in Berlin – Millionen aus islamischen LĂ€ndern zu uns hereingeströmt, unter dem Vorwand, es handele sich um FlĂŒchtlinge, die aus Not und Elend in ihren HeimatlĂ€ndern bei uns Schutz und Asyl suchten. Die Migranten werden hier bestens versorgt. Darum reißt auch ihr Zustrom nicht ab, ganz offensichtlich ist das auch so gewollt, sonst hĂ€tte man schon lĂ€ngst Maßnahmen gegen den unĂŒbersehbaren Asylmißbrauch ergriffen. Überwiegend sind es MĂ€nner im wehrfĂ€higen Alter. Es besteht die Gefahr schwerer Unruhen, wenn sie auf der Seite der „PalĂ€stinenser“ auf die Straße gehen, um ihre muslimischen GlaubensbrĂŒder zu unterstĂŒtzen, was ja auch geschieht.

2015 wurden die Einwanderer auf Bahnhöfen bisweilen noch enthusiastisch begrĂŒĂŸt, aber nach und nach ist eine nachdenkliche bis kritische Stimmung in der Öffentlichkeit eingetreten, nicht verwunderlich angesichts der vielen Messerattacken und Vergewaltigungen, die aus diesem Personenkreis verĂŒbt wurden und werden, wobei die TĂ€ter von den Behörden verschleiernd oft  als „MĂ€nner“ bezeichnet werden. SpĂ€testens nach dem 7.10.2023 nun der radikale Einschnitt: eine tiefe ErnĂŒchterung ist bei denen eingetreten, die sich immer fĂŒr islamische Einwanderung stark gemacht haben. Ob in Schulen, KindergĂ€rten, auf der Straße oder in Stadtteilen mit muslimischer Mehrheitsbevölkerung, ungeniert tritt der islamische Judenhaß zutage. Man feiert die Untaten der Mörder an wehrlosen Israelis. Nicht nur das, auch der Christenhaß kommt hoch: „Zuerst schneiden wir den Juden die Kehle durch, dann den Schwulen und zum Schluß den Christen!“ und „Bald gehört Deutschland uns!“, hörte Wolfgang BĂŒscher, der Sprecher des Kinder- und Jugendwerkes „Arche“, in deren 33 deutschlandweiten  Einrichtungen tĂ€glich bis zu 7.000 Kinder und Jugendliche aus FlĂŒchtlingsfamilien und sozial schwachen Familien betreut werden. BĂŒscher ist schockiert und fassungslos, dies von seinen Arche-Kindern zu hören: „Wir stehen vor einer Katastrophe“, so seine EinschĂ€tzung. Ein Ă€hnliches Bild bietet sich mittlerweile auf deutschen Schulhöfen.

Wohin die Reise gehen soll, erlebte am 3. 11. 2023 die Stadt Essen im Ruhrgebiet. Eine islamische Großdemonstration mit ĂŒber 3.000 Teilnehmern, forderte das „Kalifat Deutschland“ unter der Scharia, PalĂ€stinenser-Fahnen wurden mitgefĂŒhrt, und man hörte den Kampfruf „Allahu akbar“ (Allah ist grĂ¶ĂŸer). In Berlin beteten öffentlich vor dem Brandenburger Tor ca. 50 Muslime, es war eine Demonstration islamischer Herrschaft, ihrer Meinung nach haben sie damit symboltrĂ€chtig die deutsche Hauptstadt fĂŒr den Islam in Besitz genommen. Es gab weitere AufmĂ€rsche, hier und im europĂ€ischen Ausland, die eine immer unverhohlenere islamische MachtĂŒbernahme signalisieren. Ist Deutschland islamisch, fĂ€llt auch das ĂŒbrige Westeuropa.

So hatte sich unsere linksgrĂŒn-liberale politische Klasse das nicht gedacht. Das Leitbild aller Altparteien (CDU/CSU,SPD, FDP, GrĂŒne, Linke), Gewerkschaften, Kirchen und aller gesellschaftlich einflußreichen Gruppen war und ist immer noch eine multikulturelle, bunte und diverse Gesellschaft, unter Einschluß des Islam, von dem man genau „wußte“, daß er tolerant sei. Die Kirchen trĂ€umten von der „Abrahamitischen Ökumene“, dem einvernehmlichen Zusammenleben des Juden- und Christentums mit dem Islam, da es ja angeblich derselbe Gott in allen drei Religionen sei. Da die Kirchen, besonders die EKD, deutlich eine linke Schlagseite haben, dĂŒrfen sie sich nicht wundern, daß sie einen massiven Vertrauensverlust hinnehmen mĂŒssen, da allmĂ€hlich das Volk aufwacht. Übrigens betrifft der Vertrauensverlust auch die Altparteien.

Nun scheint die BĂŒchse der Pandora geöffnet. Viele Kritiker der islamischen Masseneinwanderung haben seit Jahr und Tag gewarnt, wurden aber als islamophob (islamhassend) verunglimpft oder einfach ignoriert. In den großen Medien bekamen sie keine Plattform. Mit dem einwandernden Islam ist auch der  Antisemitismus  wieder im großen Stil da. Juden mĂŒssen in Deutschland wieder mit Repressalien und Angriffen rechnen. Sollte das nicht nach den Erfahrungen der Hitlerzeit fĂŒr immer ausgeschlossen sein? Die Politik versucht krampfhaft dies zu ignorieren und beißt sich lieber fest an biodeutschen Judenhassern, die es zweifelsohne, aber  nur in geringer Zahl gibt. Das Motto ist der „Kampf gegen rechts“, subventioniert mit MillionenbetrĂ€gen aus Steuermitteln.  Die Masse der Judenhasser bei uns sind aber ohne Zweifel Muslime. Wie sehr unser Staat bereit ist, sich ihnen zu unterwerfen, zeigte eine unerfreuliche Szene dieser Tage in Berlin, wo Israel-UnterstĂŒtzer eine israelische Flagge ins Fenster gehĂ€ngt hatten und daraufhin von einem wĂŒtenden Araber-Mob bedroht wurden. Getadelt von der Polizei wurden nur die Israel-Freunde, sie hĂ€tten mit der Flagge provoziert. So geht TĂ€ter-Opfer-Umkehr, die islamische Seite wird es mit Genugtuung registriert haben.

Überall da, wo der Islam durch seine AnhĂ€nger zahlenmĂ€ĂŸig einen Machtfaktor bildet, versucht er auch,  die politische Macht zu ergreifen. „Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht“, so lautet ein Buhari-Hadith Mohammeds (Hadith: Überlieferung außerhalb des Koran). Das ist der „Missionsauftrag“ Allahs. Allah ist es, „der seinen Gesandten (Anm.: Mohammed) mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie ĂŒber jeden anderen Glauben siegreich zu machen.“ (Koran, Sure 48,28; siehe auch 2,193;  8,39;  61,9) Unter der Weltherrschaft geht nichts. Islam ist eine Welteroberungsideologie unter der Tarnkappe einer Religion. Herrschaft des Islam bedeutet zugleich Juden- und Christenhaß. Die 10 schlimmsten VerfolgerlĂ€nder  sind laut „Open Doors“ islamische Staaten. Da, wo das islamische Gesetz der Scharia herrscht, werden nicht nur Juden und Christen verfolgt, zumindest aber diskriminiert, auch Frauen werden unterdrĂŒckt. Dies ist dem islamischen Glauben immanent, man kann sich drehen und wenden wie man will. Eben das wollte man hier sehr lange nicht wahrhaben, jetzt ist es unĂŒbersehbar.

Zum ersten Male war der islamische Judenhaß bei uns ungeniert in aller Öffentlichkeit aufgetreten, als im Juli 2014 – auch anlĂ€ĂŸlich eines Israel-Gaza-Konfliktes – ganze Gruppen von „palĂ€stinensischen“, arabischen und tĂŒrkischen Muslimen durch einige deutsche und auslĂ€ndische StĂ€dte zogen und unertrĂ€glich brĂŒllten: „Tod Israel! Jude, Jude, feiges Schwein, komm heraus und kĂ€mpf allein! Hamas, Hamas, Juden ins Gas! Sieg Heil! Adolf Hitler!“ Unsere Behörden, Regierungen, Medien und alle Verantwortlichen haben seitdem Bescheid gewußt (und sicherlich auch vorher schon).  Passiert ist aber nichts. Man glaubte offenbar, das Problem aussitzen zu können. Der Aufprall auf dem harten Boden der RealitĂ€t ist jetzt umso schmerzhafter, war aber absehbar.

Nach islamischem Glauben werden Juden (und Christen) in zahlreichen Koranversen verflucht (Sure 2,87-89;  2,159+161;  4,46-52;  5,12f;  5,59f;  5,78). Von diesen  hat Allah einige sogar in Affen und Schweine verwandelt (Sure 5,60;  2,65; 7,166). Als „UnglĂ€ubige“ stehen sie noch unter dem Vieh (Sure 7,179;  8,55;  47,12), sind LĂŒgner und Verfluchte (Sure 3,61;  5,73-78). „UnglĂ€ubige“ sind die schlechtesten Geschöpfe und werden ewig in der Hölle sein (Sure 2,39;  98,6). Juden sind Wucherer (Sure 4,160f), Kriegstreiber und stiften Verderben (Sure 5,64). Im Koran gibt es insgesamt 206 Verse, die „UnglĂ€ubige“ diskriminieren, darunter mehr als 20 Tötungsverse. Das Bild ist eindeutig, ebenso in den Hadithen und in der Biographie Mohammeds: Unverhohlener Juden-und Christenhaß. Man darf gespannt sein, wann die ersten Forderungen von islamischer Seite kommen werden, das Holocaust-Mahnmal in Berlin abzureißen, ist man doch in der islamischen Welt sehr einverstanden, was in der Nazi-Zeit mit den Juden hier passierte.

Aber gibt es nicht auch in der Bibel, im Alten Testament Kriegsverse? Ja, stimmt, aber die hat Jesus Christus, Gottes Sohn, im Neuen Testament aufgehoben. Das ist im Koran anders, friedliche Verse aus der FrĂŒhzeit Mohammeds sind durch Kriegs-und Tötungsverse aus seiner SpĂ€tzeit aufgehoben (Abrogation). Was gilt nun? Es gilt das  Letztere. Diese Verse sind fĂŒr Muslime Allahs Worte, die ewig und an allen Orten Geltung haben. Wer etwas daran verĂ€ndern, als zeitbedingt interpretieren und entschĂ€rfen will, riskiert sein Leben. Gewiß, es gibt Muslime, die das alles entspannter sehen, sĂ€kularisiert sind und wohl keinen „UnglĂ€ubigen“ diskriminieren oder gar umbringen wĂŒrden, aber sie scheinen nicht die Mehrheit und kein Gewicht in der Öffentlichkeit zu haben. Und was ist, wenn der Islam hier tatsĂ€chlich die Macht erlangt, werden sie sich gegen ihre GlaubensbrĂŒder stellen??

Was können Christen jetzt tun? Sie gehen ins Gebet, beten fĂŒr Politiker, Israel und Muslime, rĂŒtteln die Politiker und  ihre Mitmenschen auf, wie der Islam laut seinen Grundschriften wirklich ist (weil es die Medien ja nicht machen). Und sie wĂ€hlen die Parteien, die sich schon immer gegen eine muslimische Masseneinwanderung ausgesprochen hat. Sie können aber auch auf Muslime selbst zugehen und ihnen sagen, was sie nach ihrem Tod gemĂ€ĂŸ ihrem Glauben erwartet, nĂ€mlich die Hölle. Im Koran steht, daß jeder, der an Allah glaubt, in die Hölle kommt (Sure 19,70-72), aus der Allah vielleicht den einen oder anderen wieder herausnimmt, aber wer entrinnt der Hölle? Ein bedrĂŒckender Glaube. Und Christen können Muslimen sagen, daß es eine ganz andere Hoffnung gibt, nĂ€mlich, daß jeder, der an Jesus Christus, den Sohn Gottes, glaubt, das ewige Leben hat und nicht  ins Gericht kommt (Joh.-Evang. 5,24). Jesus ist eben grĂ¶ĂŸer, nicht Allah, in Jesu Namen werden sich dereinst alle Knie beugen, die im Himmel und auf der Erde und unter der Erde sind und alle Zungen werden bekennen, daß Jesus Christus der Herr sei (Phil. 2,10f). Die Herrschaft des Islam wird dann  beendet sein, durch den drei-einigen Gott selbst.

Pfarrer i.R. Eberhard Kleina, November 2023

Zuerst erschienen bei der Arbeitsgemeinschaft Weltanschauungsfragen.

FĂŒr interessierte Leser: Weitere Infos zum islamischen Antisemitismus im BĂŒchlein: Eberhard Kleina, Der islamische Antisemitismus, Tabu im multikulturellen Westen, Lichtzeichen-Verlag, Bestell-Nr.: 548389.

Und ein Hinweis an den Verfassungsschutz: Bitte die angegebenen Koranstellen nachsehen, benutzte, wissenschaftlich anerkannte  Koranausgabe in der Übersetzung von Max Henning, Reclam 4206, Stuttgart 1991.

 

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 15. Mai 2024 um 12:38 und abgelegt unter Gesellschaft / Politik, Weltreligionen.