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64. Corona-Informationen von Hartmut Steeb

Mittwoch 21. Juli 2021 von Hartmut Steeb


Hartmut Steeb

Unabhängig davon, was „positiv getestet“ wirklich bedeutet (jedenfalls nicht zwingend erkrankt), ergibt sich ein klares Bild, nämlich dass fast keiner „krank“ ist undmindestens 99,98 % der Bevölkerung nicht infiziert sind (in den Bundesländern unterscheidet sich das zwischen 99,97 % und 100 %. Absolute Zahlen SARS-CoV-2 (absolute-zahlen.com). Der Chef des Frankfurter Gesundheitsamtes, Prof. Dr. Dr. med. René Gottschalk hat erfreulich klar gemacht, dass für Tests- und Maskenpflicht keine Notwendigkeit bestehe. Er belegt dies mit sehr eindrücklichen Feststellungen: Dass „asymptomatisch infizierte Kinder häufig die Viren übertragen (…), hält sich hartnäckig“; es gebe aber „keine Daten, die diese Befürchtung jemals belastbar bestätigt haben“. Kinder sollten „endlich wieder ein normales Leben“ führen dürfen. Auch in anderen Bereichen des Lebens und in Hinblick auf Erwachsene müsse man vom „Test-, Überwachungs- und Regelungswahn“ wegkommen.

Gottschalks Forderungen: „Keine anlasslosen Tests mehr bei asymptomatischen gesunden Menschen. Keine umfangreichen Isolierungs- und Quarantänesierungsmaßnahmen aufgrund fragwürdiger Tests, zu denen die Gesundheitsämter entgegen besserem (aber von der Politik konsequent ignoriertem) Wissen verpflichtet waren. Keine umfassenden einschränkenden Maßnahmen aufgrund immer wieder neuen Inzidenzen.“ Es sei wesentlich, „den Alarmismus endlich zu verlassen und Wissen, statt Angst zu verbreiten

Gesundheitsamts-Chef: Schluss mit Test-, Überwachungs- und Regelungswahn (berliner-zeitung.de)

Gibt es tatsächlich eine Wende, wenn jetzt selbst Karl Lauterbach davon redet, dass es im Herbst keinen Lockdown mehr geben wird und man mit dem Virus und auch gesundheitlichen Gefahren leben müsse? Das wäre eine späte Erkenntnis, aber natürlich lieber spät als nie Lauterbach mit klarer Ansage: „Werden keinen Lockdown mehr machen“ – Coronavirus – FOCUS Online

Offenbar werden wir die Pandemie-Politik auch in Zukunft nicht hinter uns lassen können, jedenfalls wenn es nach dem Vorsitzenden des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, geht. Er rechnet damit, dass Masken nicht mehr aus dem Alltag verschwinden werden:  „Wir werden aber Corona nie wieder los. Wir werden in bestimmten Situationen immer Masken tragen müssen, Hände waschen müssen, Abstand halten und wir werden regelmäßig nachimpfen müssen, wie wir das von der Grippe ja auch kennen“, fügte er hinzu.

Weltärztebund-Chef Montgomery: Masken werden nicht mehr aus dem Alltag verschwinden – Panorama – Stuttgarter Zeitung (stuttgarter-zeitung.de)

Mein Kommentar dazu: Das ist in sich (wenigstens) logisch. Genau das habe ich bei Beginn dieser Pandemiezeit prognostiziert: Wenn man unter solchen Zahlen einen Lockdown beschließt: Wie will man da je wieder rauskommen?

Kassenarzt-Chef Gassen hält die Warnungen vor der Delta-Variante des Coronavirus für überzogen und warnt vor Panikmache. Geimpfte seien zuverlässig geschützt: Kassenarzt-Chef zur Delta-Variante: „Endzeitszenarien unverantwortlich“ | tagesschau.de

Ich will manches auch nicht glauben und kann es letztlich nicht beurteilen. Was aber immer deutlicher wird ist, wie sehr scheinbare Experten in die gesamte Entwicklung um den Coronavirus (oder der Pandemie) involviert waren und sind: Die mRNA-Plandemie | Rubikon

WHO-Beraterin: Distanzregeln und Masken sollen «für immer» bleiben – Corona Transition (corona-transition.org)

Erfreulicherweise äußern sich Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und sein Stellvertreter Stephan Hofmeister anderslautend: Wenn alle Berechtigten ein Impfangebot hätten, dann müssten die Einschränkungen fallen. Laut Gassen gehe das Konzept der Herdenimmunität grundsätzlich ohnehin nicht auf.

Wie das Beispiel Israel zeige – dort seien bereits über 60 Prozent vollständig geimpft – schützen die Impfstoffe nicht im gleichen Maße vor einer Infektion und weiteren Übertragung oder vor schweren Verläufen. Selbst bei einer Impfquote von 100 Prozent sei kein vollständiger Schutz vor einer Weitergabe des Virus möglich.

Auch sei eine Ausrottung des SARS-CoV-2-Virus nicht zu erreichen und es drohe auch keine Überlastung des Gesundheitssystems. Im Zusammenhang mit den fortschreitenden Impfungen stellte die KBV zudem die Fortfinanzierung der Bürgertests in Frage. Diesen würden „gigantische Kosten“ verursachen, so Gassen, und seien in Niedriginzidenzphasen ohnehin wenig sinnvoll KBV plädiert nach erfolgten Coronaimpfangeboten an alle für Stopp der… (aerzteblatt.de)
(Anderen Äußerungen der Genannten kann ich freilich nichts Gutes abgewinnen).

Schert Heiko Maas aus der Regierungslinie aus? Auch wenn ich keinen logischen Zusammenhang sehe zwischen „Impfangeboten“ und Freiheitseinschränkungen – immerhin spricht er über das mögliche Ende, dem freilich ja auch schon vielseitig widersprochen wird, nicht zuletzt von Jens Spahn: Ziemiak offen für Maas-Vorstoß zu Corona-Einschränkungen – WELT
Jens Spahn warnt vor „sehr, sehr vielen Infektionen“ ab Herbst (t-online.de)

Man glaubt es kaum: Unter nachfolgendem Link sieht und hört man, wie von Januar bis Anfang März 2020 Corona noch verharmlost wurde. Das ist schon interessant noch mal wahrgenommen zu werden: Die Aussagen der „Experten“ und Spitzenpolitiker von damals sind die Verschwörungstheorien von heute. Eine Entschuldigung dieser Fehleinschätzungen von damals oder deren von heute habe ich bisher nicht vernommen. Beides kann doch aber nicht richtig sein:
Corona-Aussagen-Sammlung unserer Politiker und RKI #Drosten #Merkel #Spahn #Wiehler – YouTube

Ich hätte mir vor einiger Zeit nicht vorstellen können, auf einen Artikel von Oskar Lafontaine hinzuweisen; aber heute tue ich es, weil er in Sachen Corona offenbar durchblickt und Klartext schreibt Covidioten – Es geht wieder los – Oskar Lafontaine (oskar-lafontaine.de)

Dass Armin Laschet von weiteren Lockdown-Überlegungen Abstand nimmt, halte ich für ermutigend Tichys Einblick Newsletter (mailchi.mp).

Impfungen

Die Berichte über Nebenwirkungen der Impfungen nehmen zu:

Tausende Frauen berichten von Menstruationsproblemen nach der (…) (corona-transition.org)

Die Meldungen über Herzmuskelentzündungen bei jungen Menschen, die so eine Erkrankung normalerweise nicht bekommen, reißen nicht ab:

Impfung mit Biontech und Moderna – Herzmuskelentzündungen bei Jüngeren | Cicero Online

Inzwischen wurden bei den „Beipackzetteln“ Warnungen hinzugefügt:

FDA fügte Warnung vor Herzentzündung für Pfizer- und Moderna-Impfstoffe hinzu – Just The News
Biontech und Moderna: Herzmuskelentzündungen ist mögliche Nebenwirkung – FOCUS Online

Nun kommt die Warnung vor Nervenentzündungen hinzu:

Johnson & Johnson: Impfstoff könnte Nervenerkrankung verursachen (faz.net)

Eine seltsam hohe Todesrate bei Piloten gibt Anlass zu Fragen:
Rätselhafte Todesfälle unter Piloten häufen sich: Verdacht fällt auf (…) – Corona Transition (corona-transition.org).

Daten und Fakten zu Impfungen und deren Nebenwirkungen finden sich sehr ausführlich hier:

Überwiegt bei der Impfung der Schaden? – 1 bis 19 – Magazin für demokratische Kultur

und auch hier:

EMA Datenbank: 166.790 der 665.525 Verdachtsfälle von Covid Impf Nebenwirkungen sind schwer! (transparenztest.de)

Ich zitiere aus dem sehr umfangreichen und faktenorientierten Bericht:

Wenn man diesen Angaben des Jahresberichtes 2020 folgt, machen die 665.525 Verdachtsfälle der Covid Impfung rund 36% der 1.821.211 Verdachtsmeldungen von Nebenwirkungen aller dort 5.042 gelisteten Substanzen von Arzneimittel / Impfungen des Jahres 2020 aus. Und das nach nur 6 Monaten…
Wir haben kein Arzneimittel oder Impfstoff gefunden, welches auch nur annähernd mit den Verdachtsmeldungen der Covid Impfstoffe konkurrieren kann…

Werden hier Warnsignale ignoriert? Warum reagiert man nicht?

  • Warum fordern wir Bürger nicht unsere Direktkandidaten für die Landtags- oder Bundestagswahl auf, diese Sachverhalte schnellstmöglich zu klären?
  • Warum werden die Landtags- und Bundestagsabgeordneten nicht selbst aktiv und stellen entsprechen Anträge auf Aufklärung?
  • Wie lange noch können die großen Medien diese Schieflagen weiter ignorieren?
  • Warum recherchieren die großen Medien nicht investigativ zu diesem Themenkomplex, welcher die Gesundheit aller Bürger weltweit betrifft?“

Auch Christian Euler wertet Daten über Tote nach Impfungen und Schädigungen nach Impfungen aus: Tod nach Covid-Impfung: Sprunghafte Anstiege in den WHO- und VAERS-Datenbanken – reitschuster.de

In diese Sparte gehört auch die sehr beunruhigende Nachricht über ein hohes Maß an Schädigungen:

Untersuchungen zeigen bei 62 Prozent langfristige Schäden durch Blutgerinnsel nach Impfung – (tkp.at)

Offiziell gibt es keine Impfpflicht und Politiker reden meist von der Freiwilligkeit. Aber es gibt den psychischen Druck, dem allerorten viele Menschen nachgeben. Der Kanzleramtsminister hat jetzt deutlich gemacht, dass es künftig ein Unterschied bleiben wird, ob man Geimpft oder Ungeimpft sei:

Künftig ein Unterschied zwischen dicken und dünnen Bürgern? – DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM

Im Gespräch mit Thee Pioneer: „Wer geimpft oder genesen und dann gegebenenfalls nachgeimpft ist, der bekommt seine Freiheit zurück“. Das klingt, als ob Freiheitsrechte eine Belohnung für Wohlverhalten seien und von der Regierung vergeben werden; dies widerspricht dem Geist der Grundrechte, scheint aber sogar Regierungsmitglieder nicht zu stören.

Und wir sich nicht impfen lässt: „Der muss damit rechnen, dass mindestens eine regelmäßige Testpflicht zur Teilnahme am öffentlichen Leben erforderlich ist …
Es wird einen Unterschied zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften geben.“

China: Weltmacht im Werden | Altmaier: Energiewende beschleunigen | Hemingway: 60. Todestag (gaborsteingart.com)

Ministerpräsident Söder versuchte seinen Stellvertreter öffentlich zu erpressen:

Söder vs. Aiwanger: Es brodelt in Bayern – weil Aiwanger sich nicht impfen lässt – FOCUS Online

Ich habe Aiwanger geschrieben und ihm gedankt für seinen Mut. Er hat jetzt auch in der Neuen Züricher Zeitung noch einmal klargestellt, dass er gegen jeden Impfzwang ist:

Aiwanger zum „Impfzwang“: Dürfen uns nicht von den Lauterbachs in die Enge treiben lassen — RT DE
„Nicht von den Lauterbachs dieser Republik in die Enge treiben lassen“ – reitschuster.de

Da und dort wird vehement gefordert, Un-Geimpften künftig nicht mehr die gleichen Freiheitsrechte zu geben, wie Geimpften:

Landes-Kassenarztchef will Ungeimpften den Urlaub verbieten (faz.net)

ausführlicher bei Reitschuster: Landes-Kassenarztchef: „Ohne Impfung keine Freiheiten – Ungeimpfte Gefahr für Gesellschaft“ – reitschuster.de

Dankbar nehme ich zur Kenntnis, dass sich die Bundeskanzlerin, Ministerpräsident Söder, der Ärztepräsident Klaus Reinhardt und die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, erneut gegen eine Impfpflicht ausgesprochen haben; freilich halte ich die Alternativvorschläge nicht für begründet oder sinnvoll:

Angela Merkel: „Es wird keine Impfpflicht geben“ – WELT
Ethikrat-Vorsitzende gegen Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen (faz.net)
Merkel: Kreativität bei Impfangeboten sind keine Grenzen gesetzt (aerzteblatt.de)

Sogar Karl Lauterbach spricht sich gegen eine Impfpflicht aus, auch gegen eine indirekte, die er auch darin sähe, wenn für Ungeimpfte Tests selbst zu bezahlen wären:
Corona | Karl Lauterbach warnt: „Das wäre der erste Schritt zur Impfpflicht“ (t-online.de)

Im Klinikum Ludwigshafen sollen Mitarbeiter in Probe gefeuert werden, die sich nicht impfen lassen. Anderen wird aus demselben Grund der Aufstieg in Führungspositionen verwehrt. Geschäftsführer Günther sieht eine Gesundheitsgefährdung durch Ungeimpfte. Der Betriebsrat verurteilt indes die Diskriminierung der Mitarbeiter. Die Maßnahme sei nicht der richtige Weg: Corona-Impfung oder Jobverlust: Klinikum Ludwigshafen bestraft Impfverweigerer (epochtimes.de)

Haben Impfungen Nebenwirkungen auf Nicht-Geimpfte? Ich kann das nicht beurteilen, will aber diese Nachricht weitergeben:
„Kinder können an Spike-Protein von Geimpften sterben“ – reitschuster.de

Für mich schwer zu beurteilen ist der Artikel von dem offenbar anerkannten Wissenschaftler Peter McCullough, der viele Fragen stellt, die sich mir auch stellen und der diese an einer Stelle zusammenfasst: „Noch nie in der Geschichte der Epidemiologie und der Virologie habe es eine Massenimpfung in dem Ausmaß gegeben, die mit so vielen Unbekannten durchgeführt worden sei und das betrifft nicht nur die Nebenwirkungen und Langzeitfolgen, das betrifft die unbekannte Reaktion eines Virus, wenn es massivem Selektionsdruck durch Impfung ausgesetzt wird …

Peter McCullough: COVID-Impfstoffe sind die tödlichsten und toxischsten biologischen Stoffe, die je freigesetzt wurden – ScienceFiles

Anscheinend wurde seit Jahren am Erreger von Sars-Cov2, den Tests und den Impfstoffen gearbeitet:

Am Erreger von Sars-Cov2, den Tests und den Impfstoffen wurde seit 19 (…) – Corona Transition (corona-transition.org)

Und schließlich noch diese irritierende Meldung: Untersuchung: Fast alle Geimpften zeigten eine elektromagnetische (…) – Corona Transition (corona-transition.org)

International

Eine weltweite Zunahme von Todesfällen nach Impfungen meldet corona-transition. Man mag es kaum glauben, aber die beispielhaft aufgeführte Situation in den Ländern scheint es zu bestätigen. Kaum zu fassen, weil dann die „Nebenwirkungen“ der Impfungen bald an das Ausmaß der „Corona-Toten“ heranreicht: Auf der ganzen Welt explodiert die Zahl von Todesfällen nach (…) – Corona Transition (corona-transition.org)

China: Belohnungssystem fürs Überreden zum Impfen. Auch wenn der Text weithin hinter einer Bezahlschranke ist: die ersten Zeilen genügen schon:

Wie in China Bürger zu einer Impfung überredet werden (faz.net)

Griechenland: Ein Repräsentant der Pharmaindustrie lässt sich nicht impfen, weil er seine Gene nicht verändern lassen möchte:

Der Impfverweigerer aus der Pharmaindustrie | Telepolis (heise.de)

Großbritannien: Die Corona-Infektionen steigen in Großbritannien weiter rasant an, seit Ende Januar wurden dort nicht mehr so viele Neuinfektionen gemeldet. Fast alle Fälle gehen auf das Konto der Delta-Variante, doch schwere Erkrankungen und Todeszahlen bleiben auf einem niedrigen Niveau.

In ihrer aktuellen Einschätzung der Delta-Variante schreibt die britische Regierung, es gebe Hinweise auf ein höheres Risiko schwer zu erkranken. Doch, nachdem Mitte Mai mit knapp 100 Krankenhauseinlieferungen im 7-Tage-Durchschnitt der Tiefststand erreicht wurde, sind die Covid-19-Hospitalisierungen in Großbritannien bisher nur auf aktuell rund 225 Neuaufnahmen pro Tag angewachsen:

Viele Fälle, aber wenig Tote: Wie kritisch ist die britische Corona-Lage? – n-tv.de
Delta lässt Briten-Inzidenz explodieren: Wie gravierend ist das wirklich? – FOCUS Online
Mehr als die Hälfte aller Delta-Toten in Großbritannien war geimpft – reitschuster.de

Und nun stellt sich aufgrund der Fakten heraus, dass die Delta-Variante weit weniger gefährlicher ist als die früheren Varianten:

Britische Daten zeigen: Delta Variante mindestens 10-fach weniger gefährlich als frühere Varianten – (tkp.at)

Seit Amtsantritt des neuen Gesundheitsminister kommen dort neue Töne auf. Das ist ermutigend:

Britischer Gesundheitsminister: Lockdowns verursachen Todesfälle – (tkp.at)

Indien:
Bill Gates’ selbstlose Liebe stösst in Indien auf wenig Begeisterung – Corona Transition (corona-transition.org)

Israel:
40 – 50% der „Neu-Infizierten“ waren doppelt geimpft:

Delta-Variante in Israel: Corona-Geimpfte neu infiziert (faz.net)

7% der Schwer-Erkrankten sind doppelt geimpft

Was mich an der Studie eher noch beunruhigt hat, ist die Tatsache, dass sieben Prozent der Geimpften schwer erkranken konnten“,

sagte SPD-Mann Lauterbach der Zeitung:

Daten aus Israel: Lauterbach beunruhigt, „dass sieben Prozent der Geimpften schwer erkranken konnten“ – WELT

Italien:
Klage gegen Regierung wegen Missmanagements des Covid-19-Notstands – Corona Transition (corona-transition.org)

Österreich:
Rührt die Übersterblichkeit in Österreich seit Juni von Impfungen her?

Schock in Österreich: signifikante Übersterblichkeit seit Juni (report24.news)

Portugal:
Portugiesisches Gericht bestätigt: Anzahl der Corona-Toten viel tiefer als (…) – Corona Transition (corona-transition.org)

Russland:
Jetzt gibt’s Impfpflicht, aber auch kräftigen Protest:

Protest in Russland gegen Impf- und Testpflicht – reitschuster.de

Offenbar sterben in Russland und besonders in der Hauptstadt Moskau derzeit besonders viele Menschen, 652 an einem Tag in Russland, 121 in Moskau:

Russland meldet höchste Zahl an neuen Coronatodesfällen (aerzteblatt.de)

Wie in Deutschland fehlen Vergleichsangaben. Wenn Russland eine ähnlich hohe Sterberate hat wie Deutschland, dann sterben dort regelmäßig normalerweise täglich etwa 4.000 Menschen, in Moskau ca. 350. Die Frage ist, ob die genannten Zahlen hinzukommen, oder ob aktuell Menschen an Corona sterben, die sonst an anderen Krankheiten sterben. Ich verstehe nicht, warum diese grundlegend wichtigen Daten nicht erhoben und berichtet werden. Dies trägt nicht zur guten Information bei, sondern nur zur Unterstützung von Panik.

Spanien:
Weitgehend unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit hat in Spanien das Verfassungsgericht den dortigen Lockdown in 2020 für verfassungswidrig erklärt, nicht ohne Probleme wegen der Einflussnahme:

Spanien: Verfassungsgericht erklärt Lockdown für verfassungswidrig – reitschuster.de

USA:
Neueste US-Daten zeigen, dass nach COVID-Impfungen mehr als 7.000 Verletzungen im Alter von 12 bis 17 Jahren gemeldet wurden | uncut-news.ch (uncutnews.ch)

Markanter Anstieg der Todesfälle nach Impfung in den USA:
Seit Beginn der Impfkampagne steigt die Sterblichkeit der unter 45-jährigen an:

Markanter Anstieg der Todesfälle nach Impfung in den USA – Corona Transition (corona-transition.org)

Eine umfangreiche Studie zur Hospitalisierung von Covid 19-Patienten ergab, dass über 94% erhebliche Vorerkrankungen aufwiesen:

Zugrunde liegende Erkrankungen und schwere Erkrankungen bei 540.667 Erwachsenen, die mit COVID-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, März 2020-März 2021 (cdc.gov)

Kinder

Um die Impfung von Kindern gab und gibt es kräftige Auseinandersetzungen.

Vertreter der Bundesregierung stellen sich im Grunde gegen die Nicht-Impf-Empfehlung für Kinder ihrer eigenen „Ständigen Impfkommission“:

Stiko-Chef bleibt bei Nein und kritisiert Politisierung der Kinder-Impfungen scharf – reitschuster.de

Der politische Druck wird eher stärker:

Debatte um Impfungen für Jugendliche flammt wieder auf (aerzteblatt.de).
Zoff um Stiko-Empfehlung: Spahn will Kinder trotzdem impfen! – Politik Inland – Bild.de

Mit Dankbarkeit vernehme ich, dass die Stiko weiter auch Politikern widerspricht:

Debatte zum Coronaimpfen von Kindern: Ständige Impfkommission wehrt… (aerzteblatt.de)

Kinder- und Jugendärzte haben sich in der Debatte um Risiken durch die Delta-Variante für Kinder hinter die Beurteilung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gestellt:
Die Sterblichkeitsrate und Erkrankungsschwere von Kindern und Jugendlichen nach einer Corona-infektion seien ähnlich niedrig wie bei der saisonalen Grippe.

Bislang gebe es keine Hinweise darauf, dass die Delta-Variante dies ändere:

Kinderärzte widersprechen Lauterbach bei Coronaimpfung für Kinder (aerzteblatt.de).

Focus versucht in einem Für und Wider der Kinderimpfungen eine spannende Abwägung.
Dabei erfährt man auch einige oft übersehende Tatsachen:

„Rund 80 Kinder und Jugendliche wurden in der Pandemie bislang auf Intensivstationen in Deutschland behandelt, davon hatten knapp zwei Drittel Vorerkrankungen. Für Erwachsene mit Covid-19 wurden bislang mehr als 112.000 abgeschlossene Intensiv-Behandlungen erfasst –
pro Patient kann wegen Verlegungen mehr als eine Behandlung gezählt sein.“

„Formal sei das Impfen auch ohne Stiko-Empfehlung möglich, es widerspreche aber einer seit jeher etablierten Praxis“,

erklärte die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin kürzlich.

Beklagt wurde ein Vertrauensverlust durch

„das Vorpreschen einiger politischer Entscheidungsträger“.

In einer weiteren Stellungnahme stärkten 30 medizinische Fachgesellschaften ebenfalls der Stiko den Rücken. Im Gegensatz zur Situation bei der Grippe gelten Kita- und Grundschulkinder nicht als besondere Treiber der Pandemie“:

Soll ich mein Kind impfen lassen? Was Eltern jetzt wissen müssen – FOCUS Online

Unabhängig davon hat nun die WHO innerhalb kurzer Zeit die Zurückhaltung im Blick auf die Impfung von Jugendlichen aufgegeben, leider – ohne dass übrigens neue Erkenntnisse benannt werden:

«Die Strategic Advisory Group of Experts (SAGE) der WHO ist zu dem Schluss gekommen, dass der Impfstoff von Pfizer/BionTech für die Anwendung bei Personen ab 12 Jahren geeignet ist …
Impfstoffstudien für Kinder sind im Gange und die WHO wird ihre Empfehlungen aktualisieren, wenn die Beweislage oder die epidemiologische Situation eine Änderung der Politik rechtfertigt.»

Eilmeldung: WHO rudert zurück: Kinder sollen nun doch geimpft (…) – Corona Transition (corona-transition.org)

10 Gründe, die gegen die Impfung von Kindern sprechen finden sich auch hier:

Volles Risiko, aber kein Nutzen – Massenimpfung an Kindern stoppen! (bastian-barucker.de)

Auf seiner Seite finden sich viele weiterführende spannende und gute Informationen.
Und auch hier sind ausführliche Informationen zum Für und Wider von Impfungen für Jugendliche niedergelegt, mit dem Ergebnis, dass die Impfbefürwortung nicht zu rechtfertigen ist:

Wenig gute Gründe für Jugendliche, sich impfen zu lassen (2) – infosperber

Ich habe die Petition unterstützt, die sich gegen eine Impfpflicht für Kinder ausspricht.

Spannend ist (leider), dass Minister Jens Spahn die Entgegennahme einer dreiviertel Millionen Unterschriften ablehnt. Auf Facebook, in LinkedIn und auf XING habe ich das auch veröffentlicht und dazu geschrieben:

„Es ist mehr als bezeichnend, dass der Bundesgesundheitsminister nicht mal bereit ist, eine von einer dreiviertel Million unterstützte Petition gegen die Corona-Impfpflicht entgegenzunehmen. Wissenschaftliche Erkenntnisse negiert er. Jetzt auch noch den Bürgerprotest.“

Neuigkeit zur Petition · Offener Brief an Herrn Spahn · Change.org

Wir haben coronabedingt nur vereinzelte Krankheits- und Todesfälle bei Kindern.
Dennoch geht es weiter mit der Impf(stoff)entwicklung auch für Kinder:

Moderna führt klinische Studie mit 7.000 Kindern zwischen sechs Monaten und elf Jahren durch – reitschuster.de

Nun melden sich auch weniger bekannte Forscher der Charité mit der m.E. zutreffenden Aussage, dass vor allem die „Corona-Angstmache“ den Kindern geschadet hätte:

„Harald Matthes, Leitender Arzt am Krankenhaus Havelhöhe und Charité-Professor, sieht die Ursache auch bei Politikern und Wissenschaftlern. Die „tiefsitzende Angst“ der Lehrer sei „wahrscheinlich ein Ergebnis der einseitigen Informationspolitik“,

so Matthes zu BILD. Die Regierung und das Robert-Koch-Institut hätten

„niemals klargestellt, dass Schulen keine gefährlichen Orte sind“ – obwohl dies „vielfach wissenschaftlich belegt“ sei“:

Professor kritisiert: So hat die Corona-Angstmache unseren Kindern geschadet – Politik Inland – Bild.de

Selbst Lauterbach distanziert sich von der Angstmache:

Lauterbach bedauert Panikmache bei Kindern | CHRISTLICHES FORUM (wordpress.com)

Aus meiner Sicht muss das Missmanagement des Robert-Koch-Instituts stärker aufgedeckt werden. Sonst ist zu befürchten, dass Lothar Wieler weiter Panik verbreitet und „Vorsichtsmaßnahmen“ so lange empfiehlt, bis sie verordnet werden, wie z.B. die Test- und Maskenpflicht an den Schulen:

Corona: RKI-Chef empfiehlt Tests und Maskenpflicht an Schulen bis Frühjahr 2022 – DER SPIEGEL

Das gilt auch für den Bundesgesundheitsminister, der für den Herbst schon mal ankündigt, dass es in den Schulen wohl nicht „normal“ weitergehen werde.

„Nachdenkseiten“ weist darauf hin, dass nach Zahlen der Kultusministerkonferenz in der 23. Kalenderwoche (7. bis 13. Juni) deutschlandweit 4.221 Schülerinnen und Schüleraktuell mit Covid-19 infiziert“ gewesen seien, bezogen auf die Gesamtschülerzahl stellt dies eine Quote von 0,04 Prozent dar; bei Lehrkräften lag der Anteil bei 0,03 Prozent:

Spahn mit Lernschwächen. Gesundheitsminister plädiert für Schulen in anhaltendem Notstandsmodus. (nachdenkseiten.de)

Mit gewisser Verwunderung nehme ich zur Kenntnis (kurz nach Ausbruch der Pandemie und der Diskussion um Luftfilter für Schulen – Ironie aus!), dass Luftfilter nicht viel bringen. Ein Gutachten der Universität Stuttgart kommt zum Ergebnis, die Anschaffung von Luftfiltern für alle Schulen nicht zu empfehlen

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.studie-der-universitaet-stuttgart-mobile-luftfil[…]=coronavirus&utm_content=newsletter-links&wt=EONEMRNEOF

Dabei ist klar, dass Schulen keine Pandemietreiber sind und diesbezüglich keine Rolle spielen.

Wissenschaftler der Ludwig-Maximilian-Universität haben den 17. Bericht der CODAG-Gruppe
veröffentlicht (Covid-19 Data Analysis Group, nachzulesen hier). Dabei haben sie unter anderem eine Analyse vorgenommen zu einem öffentlich heiß diskutierten Thema und diese detailliert beschrieben und bewertet. Sie lautet:

Das Risiko bei Schulkindern – Ein Blick in die Daten

Die Autoren bestätigen auch in dieser aktuellen Studie, ergänzend zu den CODAG-Berichten 13 und 16, dass „keine statistische Evidenz besteht, dass Schulkinder treibende Kräfte in der Pandemie sind“.

Und wie die Gruppe bereits im Bericht 16 festhielt: „Die Zahlen spiegeln erneut die untergeordnete Rolle der Schule am Infektionsgeschehen wider.“

Wahr bleibt: Für Kinder gibt es nur ein extrem geringes Erkrankungsrisiko an COVID-19, weder Kinder noch Schulen sind sogenannte „Pandemietreiber“ – und dennoch will die Bundesregierung alle Kinder ab 12 Jahren impfen:

„Keine statistische Evidenz, dass Schulkinder treibende Kräfte in der Pandemie sind“ – reitschuster.de

Obwohl für Kinder und Jugendliche nur ein sehr geringes Risiko für schwere Erkrankungen durch Corona existiert, sind sie doch von den Einschränkungen und Negativfolgen der Pandemiepolitik besonders betroffen.

Das ist das Ergebnis eines Berichts der Bundesministerien für Gesundheit und Familie (BMFSFJ).
Freilich ist mir noch zu wenig von der herzustellenden Normalität deutlich (nicht Testen, Masken, Impfung); Normalität ist angesagt:

BMFSFJ – Kabinett: Belastete Kinder und Jugendliche brauchen zusätzliche Unterstützung

Sehr umfangreiche und zusammenfassende Informationen findet man hier:

Kinder in Corona-Zeiten – Eine Faktensammlung und Stellungnahme – NetzwerkKRiStA

Aus sehr vertrauenswürdiger Quelle wurde ich auf einen Film über „Corona-Kinder“ aufmerksam gemacht. Ich habe ihn aus Zeitgründen noch nicht angesehen, empfehle ihn aber gerne:
http://corona-kinder-film.de/?fbclid=IwAR1q4On1FD-YzIPdVKyXvG9byWreKyVzD9W3TFmuIq7ngQRzFg-OdkNE6Eo

Kirchen

Mutmachend:
Nach Corona: Neue Streitthemen nach der Erfahrung mit dem Virus“.

Die Ökumenische Akademie Gera/Altenburg nimmt das Thema auf. Die Auswahl der Referenten und Diskussionsteilnehmer weist auf einen ernsten Versuch des offenen Gesprächs hin:
flyer-nachcorona-2021.pdf (ekmd.de)

Kollateralschäden

Der Bayrische Rundfunk berichtet vom Ladensterben und Insolvenzen als Folgen der Pandemiepolitik:

Für immer zu: Das leise Sterben der Geschäfte | BR24

Eine Studie des Ifo-Instituts bringt deutlich zum Ausdruck:

Die Ärmeren sind auch in der Pandemie die größeren Verlierer.

In einer Online-Befragung unter 2.216 Eltern im November 2020 wurde erfasst, wie es einkommensschwächeren Familien mit Kindern in Deutschland, während der Coronakrise erging. Ein Drittel der Befragten gab an, dass das Geld am Ende des Monats häufiger knapp ist als vor der Pandemie.
Diese finanzielle Lage wirkt sich auch auf das Konsumverhalten der Familien aus:
Knapp die Hälfte der Befragten (47%) leistet sich in der Coronakrise weniger als zuvor:

Wie geht es einkommensschwächeren Familien in der Coronakrise? | Veröffentlichung | ifo Institut

Frank Mockenhaupt, kommissarischer Leiter des Instituts für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit
der Berliner Charité, erläuterte im Rahmen eines Kongresses, die Gesundheitssysteme vieler Länder seien bereits mit dem Management herkömmlicher Infektionskrankheiten wie HIV oder Malaria ausgelastet.
Die Eindämmung von COVID-19 gehe daher oftmals zulasten der Bekämpfung anderer Gesundheitsprob­leme:

„Manchen Modellierungen zufolge könnten die so entstehenden Kollateralschäden sogar schwerer wiegen als die Schäden durch COVID-19“,

erläuterte er“:

Tropenmediziner warnen vor Kollateralschäden der Coronapandemie (aerzteblatt.de)

„Die Coronakrise treibt einem UN-Bericht zufolge mehr Menschen zum Drogenmissbrauch.
Durch die Pandemie verstärkte Faktoren für Drogensucht wie Ungleichheit, Armut und psychische Probleme würden die Lage voraussichtlich „auf Jahre hinaus“ verschlimmern,“

warnt das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in seinem Weltdrogenbericht 2021, der kürzlich in Wien vorgestellt wurde:

UN-Bericht: Coronakrise treibt mehr Menschen zum Drogenmissbrauch (aerzteblatt.de)

Hunger und Armut nehmen weltweit kräftig zu:

„2020 litten 155 Millionen Menschen in 55 Ländern unter lebensbedrohlichem Hunger“,

sagte die Präsidentin der Welthungerhilfe, Marlehn Thieme.

Das sind 20 Millionen Menschen mehr als 2019.

„Die Folgen der Coronapandemie sind insbesondere für die Ärmsten verheerend.“

Freilich müsste man präziser formulieren und klären, dass es nicht die Coronapandemie ist, sondern die Coronapandemie-Politik, die zu diesen verheerenden Umständen führt:

Welthungerhilfe: „Corona ist zum Hungervirus mutiert“ (aerzteblatt.de)

Der Hunger in der Welt hat auch einem UN-Bericht zufolge im Jahr der Coronapandemie 2020
deutlich zugenommen. Zwischen 720 und 811 Millionen Menschen – knapp ein Zehntel der
Weltbevölkerung – waren Schätzungen zufolge im vergangenen Jahr unterernährt,
wie aus dem Report zur Lage der weltweiten Nahrungsmittelsicherheit hervorgeht.

Danach seien es sogar 70 bis 161 Millionen mehr als 2019. Darunter seien Millionen Kinder, die nicht genug zu essen bekommen, um gesund aufzuwachsen. Die meisten mangelernährten Kinder leben demnach in Asien und Afrika:

UN-Bericht: Hunger in Coronakrise deutlich gestiegen (aerzteblatt.de)

Krankenhäuser

Anlässlich der ständigen thematisierten Frage nach einer Überlastung des Gesundheitswesens sollte man zunächst wissen, dass in den letzten 20 Jahren die Gesamtzahl der Krankenhäuser in Deutschland um 15% zurückgegangen ist! In der Trägerschaft der öffentlichen Hand sind es sogar 35%.

Gäbe es also tatsächlich zu wenig Krankenhausbetten wäre dies das Ergebnis bewusster Steuerung oder grob fahrlässigen Versagens der öffentlichen Hand:

Selbst eigens eingerichtete Krankenhäuser wurden nicht gebraucht und werden wieder abgebaut, wie z.B. in Hannover: 39 Millionen investiert, die Einrichtung aber nicht benötigt:

https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/corona-klinik-auf-hannovers-messe-macht-dicht-zr-90813828.html

Über die Auslastung der Bettenkapazitäten habe ich verschiedentlich informiert. Nun hat ein Sachverständiger, Tom Lausen, in einem Ausschuss des Bundestages Klartext zur Datenerhebungspolitik geredet. Ein paar Sätze zitiere ich hier, weil insbesondere die anscheinend drohende Überlastung des Gesundheitswesen das Argument der Bundesregierung für viele harte Freiheitseinschränkungen war, nicht zuletzt der „Notbremse“:

„Diese von Minister Jens Spahn angeordnete Datenerhebung versperrt jeglichen Blick auf die wirkliche Zahl der tatsächlichen kritischen Verläufe von Covid-19…„Das RKI und DIVI e.V. weigern sich, wichtige amtlich erhobene Daten, die keinerlei Patientenbezug haben, zeitnah oder überhaupt der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen…Es wird empfohlen, diese Verweigerungshaltung zu überwinden, damit mehr Menschenleben gerettet werden können…Mit anderen Worten, die Regierung hat niemals auch nur ansatzweise angenommen, das Gesundheitssystem könne durch einen exponentiellen Anstieg von Covid-Patienten überfordert werden. Die Regierung hat offenbar niemals mit einem exponentiellen Anstieg gerechnet

Nachweisbar schwere Fehlentscheidungen der Regierung“ – reitschuster.de

Masken

Sachsen kippt Maskenpflicht, Impfen ohne Termin (aerzteblatt.de)

Eine Zusammenfassung von 109 Masken-Studien beschreibt Christian Euler. Darin heißt es u.a.

„Die beschriebenen maskenbedingten Veränderungen der Atmungsphysiologie können sich subklinisch und teilweise auch klinisch manifest auf die Blutgase des Trägers auswirken und damit die Grundlage allen aeroben Lebens, die äußere und innere Atmung, negativ beeinflussen, mit Einfluss auf verschiedenste Organsysteme und Stoffwechselvorgänge mit physischen, psychischen und sozialen Folgen für den einzelnen Menschen.“

Das Resümee der 42 Seiten umfassenden Studienarbeit:

„Im Rahmen dieser Erkenntnisse plädieren wir für ein ausdrücklich medizinisch sinnvolles, rechtskonformes Handeln unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Faktenlage gegen eine überwiegend annahmegeleitete Behauptung einer generellen Wirksamkeit von Masken“

Auswertung von 109 Studien zeigt: mehr Schaden als Nutzen durch Masken – reitschuster.de

Studie belegt: Inakzeptabel hohe Kohlendioxidwerte unter Gesichtsmasken bei Kindern – 2020 NEWS
Maskenstudie bei Kindern – MWGFD; Studie: Unzumutbar hohe CO2-Konzentration unter Kindermasken – reitschuster.de
Gesichtsmasken für Kinder: „Nutzlos und schädlich“ – reitschuster.de

Der Chemiker und Leiter des gemeinnützigen Hamburger Umweltinstituts, Michael Braungart, spricht von schädlichen Chemikalien, die wir mit den Masken einatmen und zeigt auch Alternativen auf:

Chemiker: „Hunderte Chemikalien in Masken gefunden“ – Das können Sie tun – Politik | Nordbayern

Und nun weiß auch der RKI-Chef plötzlich, dass FFP2-Masken nicht besser als OP-Masken schützen. Aber wir mussten sie monatelang tragen:

RKI-Chef Wieler: FFP2-Masken schützen nicht besser als OP-Masken – FOCUS Online

Medien

Dr. Michael Yeadon war zuletzt Vizepräsident und Chefwissenschaftler für Allergie- und Atemwegsforschung beim US-amerikanischen Pharmakonzern Pfizer. Im Film «Planet Lockdown», der kürzlich auf Deutsch übersetzt wurde, spricht Dr. Yeadon Klartext:

Ich konnte recht schnell erkennen, dass das, was uns über dieses Virus und die notwendigen Schutzmaßnahmen erzählt wurde, einfach nicht der Wahrheit entsprach. Zum Beispiel wurden in Großbritannien schon früh enorme Änderungen bei der Zuordnung von Todesursachen vorgenommen. Es gab noch nie so etwas Absurdes wie diese Regel, die jetzt angewendet wird:
Wenn man innerhalb von 28 Tagen nach einem positiven Testergebnis stirbt, also mit einem unangemessenen Test aus der Molekularbiologie, dann wird man zum Covid-19 Todesfall erklärt.
Das ist einfach falsch. Es geht hier nicht nur um konträre wissenschaftliche Meinungen, es ist völliger Unsinn.“

Ex-Vizepräsident von Pfizer packt aus: «Wir stehen an den Pforten der (…) – Corona Transition (corona-transition.org)

Der Philosoph Julian Nida-Rümelin lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Zusammen mit Nathalie Weidenfeld verfasste er das Buch „Die Realität des Risikos“, in dem die Autoren warnen, dass der Verfall der politischen Kultur Deutschlands die Fähigkeit des Landes zur Bewältigung von Krisen schwäche. Dies sei im Verlauf der Corona-Krise deutlich sichtbar geworden.
Hier hätten Staat und Gesellschaft aus kulturellen Gründen in vielerlei Hinsicht bei der Krisenbewältigung versagt.

Im Verlauf der Krise habe man in der deutschen Gesellschaft

„ein starkes Bestreben nach Konformität bei gleichzeitiger Abwehr gegen Dissidenten feststellen“

können. Auch von ausgewiesenen Experten vorgebrachte Kritik am Vorgehen der Bundesregierung sei auf heftige negative Reaktionen gestoßen. Dabei habe man darauf verzichtet, Argumente zu prüfen, sondern vor allem die Frage gestellt, zu welchem Lager eine Person gehöre. Differenzierte Positionen, die neben dem Gesundheitsschutz

„auch die ökonomische, soziale und kulturelle Vitalität der Gesamtgesellschaft im Auge“

hatten, seien häufig diffamiert worden:

Julian Nida-Rümelin: Deutschlands politische Kultur ist nicht krisentauglich – Renovatio-Institut

Im österreichischen privaten Fernsehsender Servus TV scheut man sich nicht, Stimmen aus unterschiedlichen Lagern abzubilden. Aufschlussreich war offenbar das Interview mit Professor Ionanidis, der sehr spannende Aussagen machte. Er befindet, dass die Kollateralschäden mehr und schwerwiegender sind, als die Auswirkungen der Pandemie, setzt aber andererseits doch auch auf die Durchimpfung der Gesellschaft. Hier ausführlich:

Professor Ioannidis: Kollateralschäden schwerwiegender als Pandemie – reitschuster.de

Es ist gut, dass es viele alternativen Medien gibt. Jetzt hat sich eine neue Bürgerinitiative um die Tierärztin Dr. Imke Querengässer gebildet. Ich weise gerne darauf hin:

Webseiten und Organisationen (offene-information.de)

 Medizin – Virus

Die „Lancet Covid-19 Commission“ hat sich zum Ziel gesetzt, den Ursprung des SARS-CoV-2-Virus
unter die Lupe zu nehmen. Der vor kurzem eingesetzte Leiter Dr. Peter Daszak hat sich nun von der Arbeit der Kommission zum Ursprung des Virus zurückgezogen. Die Arbeit sollen nun unabhängige Experten machen, die selbst nicht direkt in Forschungsaktivitäten am WIV beteiligt waren.
Daszaks EcoHealth Alliance ist auch mit Dr. Anthony Fauci verflochten, dem Direktor des
National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID).

Zwischen 2014 und 2019 verteilte Fauci über Daszak und seine EcoHealth Alliance 826.277 Dollar an das Wuhan Institut für Virologie (WIV). Daszak bedankte sich im April 2020 bei Fauci dafür, dass er öffentlich der Theorie widersprochen hatte, Covid-19 stamme aus dem WIV:

Peter Daszak tritt aus Covid-19-Kommission zurück, die den Ursprung des (…) – (corona-transition.org)

Nun berichtet auch die WELT von der Möglichkeit, dass das Virus dem Labor entwichen sein könnte und von dem Umgang mit dieser Möglichkeit, die zu schnell beiseitegelegt wurde. Zwar ist der Text hinter der Bezahlschranke; aber wer sich das sparen will, kann immerhin die ersten Absätze lesen, die das schon beschreiben:

Corona Ursprung: Die Suche nach der ursprünglichen Herkunft des Virus – WELT

Die Zusammenhänge sind komplex. Es ist schwer, die Richtigkeit zu überprüfen. Folgende Information will ich dennoch nicht verschweigen, obwohl man anschließend noch mehr Fragen als Antworten hat:

Neue Mails decken weitere Zahlungen der US-Behörde für Infektionskrankheiten (…) – (corona-transition.org)

Die Aufgabe der Medizin ist es, Gesunden zu helfen, nicht krank zu werden;
und Kranken zu helfen gesund zu werden oder wenigstens innerhalb der Krankheit bestmöglichste Bedingungen zu schaffen.

Unter diesem Gesichtspunkt ist das Interview mit Prof. Heyckel aus Jena spannend, der den Lockdown als falsche Therapie, gerade für alte Menschen, bezeichnet. Aber seine früh geäußerten Vorschläge seien unbeantwortet geblieben:

Jenaer Prof. Peter Hyckel: Es wäre besser gewesen, die alten Leute im Lockdown raus an die Sonne zu lassen | THÜRINGEN.jetzt | Wirtschaft, Politik und Leben in Thüringen (thueringenjetzt.de)

Rechtsstaat

Voller Verblüffung konnte man am 24. Juni zur Kenntnis nehmen, dass in einem Gesetz zur Neuordnung des Stiftungswesens ein Paragraph, samt einer weiteren Änderung des Infektionsschutzgesetzes, eingeführt wurde, der ein Jahr nach Beendigung der epidemischem Notlage die Reisefreiheit erheblich beschränken kann. Es ist absurd, in welchem Rechtsrahmen dies geschah, so dass die Überschrift bei „Nachdenkseiten“ zutrifft:

Reisefreiheit: Beschneidung der Grundrechte bei Nacht und Nebel (nachdenkseiten.de)
Reisebeschränkungen auch ohne Pandemielage (aerzteblatt.de)
Die Bundesregierung hat sich das Recht erschlichen, die Reisefreiheit dauerhaft zu beschneiden – Geld und mehr (norberthaering.de)

Tichy bezeichnet dies als Bankrotterklärung des Parlaments:

Bundestag verschärft Infektionsschutzgesetz in verschleierter Nachtsitzung (tichyseinblick.de)

Eine Kämpferin für das Recht ist die Anwältin Jessica Hamed, die auf ihrer Homepage auch die von ihr betreuten Verfahren und erstrittenen Urteile im Zusammenhang mit Corona darstellt:

Jessica Hamed – Rechtsanwälte Bernard Korn & Partner (ckb-anwaelte.de)

Ich füge auch eine Rundmail von ihr an (im Anhang)

Sterbefälle

Es ist und bleibt für mich erstaunlich, dass es Deutschland nicht schafft, rechtzeitig klare Statistiken zu erstellen. Aufgrund der RKI-Daten kam ich bisher auf 33.515 Sterbefälle mit/wegen Corona.
Nun meldete aber das Statistische Bundesamt in einer Pressemitteilung vom 8. Juli die Zahl von 36.291.
In 30.136 dieser Fälle (83 Prozent) sei die Krankheit als sogenanntes Grundleiden erfasst worden, in 6.155 Fällen sei Covid-19 „nur“ Begleiterkrankung gewesen:

Erste vorläufige Ergebnisse der Todesursachenstatistik für 2020 mit Daten zu COVID-19 und Suiziden – Statistisches Bundesamt (destatis.de)

Beim RKI findet man jedoch nach wie vor auch meine Zahl Situationsbericht (rki.de) am 31.12.
(vgl. aber meine Berechnung als Mittelzahl zwischen 31.12. und 2.1.)

Eine Anfrage an das Robert-Koch-Institut zu den unterschiedlichen Zahlendaten wurde bisher nicht beantwortet. Darum gehe ich in meiner gesonderten Datei über die Sterbefälle (im Anhang) weiter von meinen bisherigen Zahlen aus.

Tests

In der 62. Rundmail konnte ich kurzfristig noch die Kanzlerin-Befragung im Bundestag erwähnen.
Für Interessierte weise ich hier auf eine Analyse der Kanzlerin-Antwort hin, die deutlich macht, wie wenig nachvollziehbar ihre Antwort war und ist:

Erwünschter Blindflug? – multipolar (multipolar-magazin.de)
Kanzlerin Merkel und der Ct-Wert – eine problematische Liaison – reitschuster.de

Noch ausführlicher kommt das hier zum Ausdruck:

Gefährliche Ahnungslosigkeit | Rubikon

Das Ergebnis der Studie bzw. des Analysten, die andauernden Tests weiter für sinnvoll zu halten, teile ich nicht. Aber auf folgendes auch hier dargestellte Ergebnis weise ich gerne hin:

„Bei Personen mit Symptomen wurden im Durchschnitt 72 Prozent derjenigen, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren, korrekt erkannt. Über dem Durchschnitt lagen die Ergebnisse in der ersten Woche nach Beginn der Symptome (78 % richtig positiv). Bei Personen ohne Symptome identifizierten die Antigentests im Durchschnitt 58 Prozent der Infizierten richtig.“

News | XING (xing-news.com)

Die Tests sind bis zu 94% falsch positiv. Wäre es da nicht längst an der Zeit, diese Testerei einzustellen?

Falsch-positive Schnelltests: Warum viele Ergebnisse gerade falsch sind – FOCUS Online

Die bisher geltende Grundlage einer 7-Tages-Inzidenz wird immer öfter und kritischer hinterfragt, auch aufgrund der nicht aussagekräftigen Tests:

Sieben-Tage-Inzidenz: Wie aussagekräftig ist sie jetzt noch? (rnd.de)

In früherer Zeit hat Drosten selbst darauf hingewiesen, wie durch zu viele Tests eine Pandemie herbeigeredet oder herbeigeschrieben werden kann:

Glücklich das Land, das nicht ausreichend getestet wurde – DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM

Von der Corona-App, einem millionenschweren Vorhaben, war lange nicht mehr die Rede.
Eine Studie erinnert jetzt daran, dass das als Erfolgsmodell gepriesene Vorhaben nicht viel brachte:

Kontaktnachverfolgung: Warum die Corona-Warn-App enttäuscht – Wissen – Stuttgarter Zeitung (stuttgarter-zeitung.de)

Hartmut Steeb, 64. Corona Informationen, 18.7.2021

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 21. Juli 2021 um 9:12 und abgelegt unter Gesellschaft / Politik.