Gemeindenetzwerk

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Werbung fĂŒr Abtreibung ist unvereinbar mit dem christlichen Glauben

Montag 15. Januar 2018 von Konferenz Bekennender Gemeinschaften


SPD, GrĂŒne, Linke und FDP fordern die Abschaffung jenes Paragraphen, der die Vornahme eines Schwangerschaftsabbruches anbietet, ankĂŒndigt oder anpreist, weil u.a. „Frauen dadurch drangsaliert werden“. Diese Forderung verkennt die Tatsache, dass ein Schwangerschaftsabbruch grundsĂ€tzlich rechtswidrig ist. Schließlich geht es bei allem VerstĂ€ndnis fĂŒr die betroffene Frau um das Töten eines ungeborenen Kindes. Die Konferenz Bekennender Gemeinschaften betont, dass die Werbung fĂŒr eine Abtreibung unvereinbar mit dem christlichen Glauben ist.

Sie ist letztlich auch eine Werbung zum Übertreten des 5. Gebots „Du sollst nicht töten!“  Auch das ungeborene Kind hat eine MenschenwĂŒrde. Es ist erschreckend, welcher Gleichmut in der Gesellschaft gegenĂŒber den zigtausend Abgetriebenen (getöteten Kindern) herrscht. Diese Ungeborenen mĂŒssen in der Kirche ihren Anwalt haben, ist doch Gott der Urheber allen Lebens, der Freund menschlichen Lebens. Umso befremdlicher ist die unklare Position vor allem der Evangelischen Kirche zur Abtreibung und zum Schutz der ungeborenen Kinder. Frauenfreundlich heißt hier kinderfeindlich. Wenn die Chefredakteurin von „chrismon“ gegen das Werbeverbot fĂŒr Abtreibungen wettert, macht sie sich zum Anwalt fĂŒr Tötungslizenzen fĂŒr ungeborene Kinder. Diese Haltung ist ebenfalls mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar, diese Ethik steht im völligen Gegensatz zu Bibel und Bekenntnis, steht im Gegensatz zu christlich humanen Werten. Bezeichnend ist, wie schweigsam die sonst so „medial-redselige“ EKD in dieser Sache ist. Aber auch hier gilt: Die MenschenwĂŒrde ist unantastbar fĂŒr jeden, fĂŒr ungeborenes Leben wie fĂŒr alle Menschen.

Wir fordern die EKD auf, sich von dem Artikel der Chefredakteurin von „chrismon“ zu distanzieren und sich zum Anwalt der vielen, vielen ungeborenen Kinder zu machen.

Pastor Ulrich RĂŒĂŸ, Vorsitzender der Konferenz Bekennender Gemeinschaften, Hamburg     

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 15. Januar 2018 um 9:07 und abgelegt unter Gesellschaft / Politik, Lebensrecht.