Gemeindenetzwerk

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Wahlfreiheit statt Bevormundung

Donnerstag 1. Juni 2017 von Civilpetition


Civilpetition

An die Bundesregierung

Wir fordern die Bundesregierung auf, Wahlfreiheit f├╝r Familien herzustellen. Ein immenser Anteil der Wertsch├Âpfung dieses Landes wird freiwillig allein von Eltern erbracht. Wof├╝r sie in Politik und Gesellschaft keinerlei W├╝rdigung mehr erhalten. Die Familie ger├Ąt immer mehr in die M├╝hlen von Geldnot- und Karrierezw├Ąngen: F├╝r Eltern und Kinder bleibt kaum Luft zum gemeinsamen Atmen. Familien sind keine B├Ârsenunternehmen, sondern Lebenskultur! Der Staat muss den Zusammenhalt der Familie sch├╝tzen und sie vor Angriffen sch├╝tzen, um sein lebendiges Fundament zu bewahren.

Wir fordern daher

  1. den generativen Beitrag von Familien f├╝r den Erhalt des Sozialversicherungssystems endlich zu ber├╝cksichtigen und die Steuer- und Abgabenbelastung erwerbst├Ątiger Eltern deutlich abzusenken.
  2. alle Kindererziehungsmodelle bei Familien ÔÇô ob ganzt├Ągig durch die Eltern selbst oder in ├Âffentlicher Fremdbetreuung ÔÇô gleichwertig zu f├Ârdern.
  3. die Ehe zwischen Mann und Frau zu sch├╝tzen und ihren gesetzlichen Vorrang gegen├╝ber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zu erhalten.
  4. einen altersgerechten Sexualkundeunterricht an Schulen wiederherzustellen, der die Indoktrionation durch Gender Mainstreaming an Schulen beendet.
  5. den Schutz von ungeborenen Kindern zu st├Ąrken und f├╝r eine bessere Qualit├Ątskontrolle der Schwangerenkonfliktberatung gem├Ą├č der gesetzlichen Vorgaben zu sorgen.

Bitte setzen Sie sich daf├╝r ein! Hier unterschreiben!

Hintergrund

F├╝nf S├Ąulen guter Familienpolitik

  1. Steuer- und Abgabenentlastung f├╝r erwerbst├Ątige M├╝tter und V├Ąter: M├╝tter und V├Ąter erbringen durch die Pflege ihrer Kinder einen unverzichtbaren Beitrag zum umlagefinanzierten Rentensystem. Trotzdem m├╝ssen sie ebenso hohe Sozialversicherungsbeitr├Ąge wie Kinderlose zahlen und ihren Lebensabend meist mit nur einer Rente bestreiten. Dies ist glatter Verfassungsbruch. Wir fordern ein gerechtes Beitragsniveau f├╝r Eltern, das deren Erziehungsleistung in angemessener Weise Rechnung tr├Ągt.
  2. Wahlfreiheit: Familienpolitik ist verfassungsrechtlich gehalten, alle Erziehungsmodelle gleicherma├čen zu f├Ârdern. Die Familienministerien setzen aber einseitig auf die ÔÇ×Vereinbarkeit von Familie und BerufÔÇť, auf Kitapl├Ątze und die Erwerbst├Ątigkeit von M├╝ttern. Nur dieses wird massiv subventioniert. Eltern, die ihre Kinder zuhause betreuen, gehen dagegen leer aus. Wir fordern, die Diskriminierung von vollzeiterziehenden Eltern zu beenden. Nur so entsteht echte Wahlfreiheit.
  3. Schutz der traditionellen Form der Ehe: Die Gemeinschaft von Mann und Frau ist die Keimzelle menschlichen Lebens. Gem├Ą├č ihrer vitalen Bedeutung geb├╝hren traditionellen Mutter-Vater-Kind-Familien umfassender Schutz durch das Grundgesetz und gesellschaftliche F├╝rsorge. Ehe├Ąhnliche Gemeinschaften von gleichgeschlechtlichen Partnern (ÔÇ×Ehe f├╝r alleÔÇť) k├Ânnen aus sich heraus kein Leben erschaffen. Sie sind daher in ihrem Wesenskern etwas anderes als die Ehe.
  4. Fr├╝hsexualisierung: Erziehung und Aufkl├Ąrung der Kinder obliegt deren Eltern. Wir fordern einen altersgerechten Sexualkundeunterricht fr├╝hestens ab der Grundschule, der die nat├╝rliche Fortpflanzung des Menschen in den Mittelpunkt stellt. Die Indoktionation durch Gender Mainstreaming muss beendet werden. Die verpflichtende Teilnahme am Sexualkundeunterricht darf nicht dazu mi├čbraucht werden, Kinder mit randst├Ąndigen Sexualpraktiken vertraut zu machen.
  5. Lebensschutz: J├Ąhrlich werden rund 100.000 Kinder im Mutterleib durch Abtreibung get├Âtet. Meistens entscheidet sich die werdende Mutter gegen das Kind, weil sie in der Beratungsstelle unzureichend ├╝ber die negativen Folgen einer Ungeborenent├Âtung aufgekl├Ąrt wird. Das Schwangerschaftskonfliktgesetz regelt jedoch eindeutig, da├č der ergebnisoffene Schwangerenbeistand grunds├Ątzlich dem Schutz des ungeborenen Lebens diene. Wir fordern eine strengere Qualit├Ątskontrolle der Beratungsstellen, um den gesetzlichen Auftrag sicherzustellen.

Die Familienpolitik in Deutschland ist auf ganzer Linie gescheitert. Dabei wollte es man den Frauen doch so viel leichter machen. Sie k├Ânnen unkompliziert verh├╝ten und sich sogar f├╝r Abtreibung entscheiden, berufliche Auszeiten wurden zun├Ąchst mit Erziehungsgeld, dann mit Elterngeld subventioniert. Sogar Ehegattensplitting und Kindergeld haben bis heute ├╝berdauert. Zwar gibt es heute mehr berufst├Ątige M├╝tter, aber mehr Kinder? Fehlanzeige seit 40 Jahren! Die heutige Familienpolitik folgt dem Diktat der Wirtschaft und ideologischen Irrlehren wie Gender Mainstreaming. Sie ist in vielen Teilen lebensfeindlich. Was es braucht, ist ein Richtungswechsel hin zu einer echten Unterst├╝tzungspolitik f├╝r Eltern und Kinder. Wir haben dazu f├╝nf richtungsgebende Pfeiler entwickelt und fordern die Regierung auf, diese in Ihrer Politik umzusetzen.

www.civilpetition.de

 

 

 

 

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 1. Juni 2017 um 10:03 und abgelegt unter Demographie, Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik.