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18 Iraner in Dresden getauft

Der 15. Sonntag nach Trinitatis, der im Lauf des Kirchenjahres auf den 4. September fiel, wird der Dresdner Dreieinigkeitsgemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) lange im Gedächtnis bleiben: 18 Iraner bekannten in einem bewegenden Gottesdienst ihren christlichen Glauben und ließen sich taufen. Nach mehreren Monaten Taufunterricht in Chemnitz erlebten damit diese iranischen Taufbewerber einen Höhepunkt in ihrem neuen Leben als Christen.

Der Dresdner SELK-Pfarrer Stefan Dittmer hatte den Taufunterricht im Frühjahr von Missionar Hugo Gevers, der im Dienst der Lutherischen Kirchenmission der SELK in Leipzig tätig ist, übernommen und bietet seit Juli im Wechsel mit Gevers jeden Sonntagnachmittag einen Gottesdienst in Chemnitz an. Die Verständigung im Unterricht klappte dank tatkräftiger Übersetzungshilfe einer Abiturientin, die ebenfalls aus dem Iran stammt und vor einigen Jahren in Dresden getauft wurde. Natürlich geht die Arbeit in Chemnitz auch nach der Taufe weiter: „Ich habe schon jetzt wieder neun Taufbewerber in der Unterrichtsgruppe und auch die Gottesdienste finden weiter statt“, sagt Pfarrer Dittmer und freut sich: „So Gott will, werden wir also bald wieder in Dresden Taufe feiern können.“

SELK-Nachrichten, 6.9.2016