Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für 2015

Hilfe für Christen und andere Minderheiten in Nigeria

Freitag 13. November 2015 von Administrator


Petition zur Unterstützung verfolgter Christen

doemeOliver Dashe Doeme, Bischof von Maiduguri (Nigeria), bittet um internationale Hilfe und Unterstützung für die verfolgten Christen und anderen Minderheiten in Nigeria. Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram ist derzeit im Norden Nigerias und in angrenzenden Teilen des Tschads und Nigers auf dem Vormarsch und verübt schrecklichste Gräueltaten – hauptsächlich gegen Christen und andere Minderheiten. Mit welchen Methoden sie dabei vorgehen, zeigte ein Selbstmordanschlag eines Mannes, zweier Frauen und zweier Kinder die mit Bomben 41 unschuldige Menschen mit in den Tod rissen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit

Zur „Homo-Ehe“

Donnerstag 12. November 2015 von Dr. Jürgen-Burkhard Klautke


Dr. Jürgen-Burkhard Klautke

Anmerkungen zu einem Vortrag von Siegfried Zimmer: Die schwule Frage

Zur gesellschaftspolitischen Lage

Es ist etwas mehr als zwanzig Jahre her, dass in Deutschland der Homosexualitätsparagraph (§ 175 StGB) ersatzlos gestrichen wurde. Als das Parlament im Jahr 1994 diesen Beschluss fasste, rechtfertigten konservative Politiker den Entscheid damit, dass niemand die Absicht habe, das Grundgesetz anzutasten. Im Grundgesetz ist nämlich zu lesen, dass Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung gestellt sind (§ 6,1). Volksvertreter anderer Parteien erklärten allerdings schon damals, dass die Straflosigkeit homosexueller Verbindungen nur ein Etappenziel sei. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Kirche, Sexualethik, Theologie

Bischofssynode: Erwartbares und Überraschendes

Dienstag 10. November 2015 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Das Echo auf die Bischofssynode in Rom ist, wie es zu erwarten war: Das Ergebnis entspricht nicht den Erwartungen des deutschen politisch-medialen Establishments. Das ist allerdings auch nicht verwunderlich. Denn diese Erwartungen waren auch von deutschen Bischöfen genährt, um nicht zu sagen geschürt worden. Verwunderlich ist indes, dass niemand sich die Mühe machte, auch nur annähernd die Zahl der betroffenen Personen bei der in der Berichterstattung besonders hervorgehobenen Personengruppe, den wiederverheirateten Geschiedenen, zu schätzen. Dieser Gruppe soll der Zugang zum Kommunionempfang erleichtert werden. So entstand im öffentlichen Diskurs zu diesem Thema der Eindruck, es handele es sich um eine immer weiter wachsende und für die Zukunft der katholischen Kirche entscheidend große Gruppe. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Kirche

Wenn der zentrale Begriff vom Ursprung abgekoppelt ist

Donnerstag 5. November 2015 von Prof. Dr. Ulrich Eibach


Prof. Dr. Ulrich Eibach

Menschenwürde und Lebensschutz – Zur Debatte um die Sterbehilfe

In westlichen Gesellschaften herrscht keine Einigkeit mehr darüber, was unter dem im Grundgesetz (GG Art.1) Deutschlands und vielen internationalen Abkommen  zentralen Begriff der Menschenwürde (MW) zu verstehen ist. Die Säkularisierung und die Pluralisierung der Lebens- und  Wertvorstellungen haben es mit sich gebracht, dass jede religiös-metaphysische und transzendente Begründung der MW als rational nicht begründbare und gesellschaftlich nicht mehr konsensfähige „Sonderethik“ abgelehnt wird. Wenn das diesseitigeg Leben aber kein „Jenseits“ mehr hat, dann wird auch unklar, welchen Sinn ein Leben hat, das von schwerer unheilbarer Krankheit und cerebralem „Abbau“  gekennzeichnet nur noch auf seinen Tod zuläuft. Unklar ist dann auch, ob es sich bei diesem Leben noch um ein „lebenswertes“ Leben handelt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

„Was Würde hat, ist nicht austauschbar, ist unverfügbar und ohne Gegenrechnung“

Mittwoch 4. November 2015 von Administrator


Dr. Marcus Knaup und Prof. Thomas Sören Hoffmann

Ein Staat, der in einem Gesetz das Töten von Menschen regelt, ist kein demokratischer Rechtsstaat mehr.

Die Debatte, die wir heute über ein selbstbestimmtes Lebensende und den assistierten Suizid führen, wäre vor einigen Jahrzehnten so noch nicht denkbar gewesen. Das hat sich unterdessen sehr verändert. In diesem Jahr erschien ein Sammelband zu diesem Thema. Die Ethikerin Susanne Kummer, eine der 13 Autoren des Buches „Was heißt: In Würde sterben?“, sieht im fortgeschrittenen demografischen Wandel und in den sozialstaatlichen Sicherungssystemen Bedingungen dafür, Sterben und Tod unter Kontrolle bringen zu wollen, sie unter ökonomischen Kriterien zu betrachten und zu bewerten. Gegen diese Kontrolle wenden sich hierzulande geschlossen die Lehrstuhlinhaber der Palliativmedizin, auch aus der Befürchtung, das ärztliche Ethos des Heilens, das sich seit mehr als 2000 Jahren im hippokratischen Eid ausdrückt,werde so untergraben. Darüber hinaus ist würdevolle Pflege ohne ausreichendes Personal in Kliniken und Heimen nicht möglich. Im folgenden Interview entfalten die Herausgeber des Buches, Prof. Thomas Sören Hoffmann (im Bild rechts) und Dr. Marcus Knaup (im Bild links) – beide FernUniversität in Hagen – aus philosophischer Sicht den Würdebegriff mit Blick auf Sterben und Tod. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

Nächstenliebe statt „lebensunwertes Leben“

Dienstag 3. November 2015 von Bundesverband Lebensrecht e.V.


Bundesverband Lebensrecht e.V.

Warum Beihilfe zur Selbsttötung verboten sein muss.

„[Der Arzt] soll und darf nichts anderes thun, als Leben erhalten, ob es ein Glück oder Unglück sei, ob es Werth habe oder nicht, dies geht ihn nichts an, und maßt er sich einmal an, diese Rücksicht mit in sein Geschäft aufzunehmen, so sind die Folgen unabsehbar, und der Arzt wird der gefährlichste Mensch im Staate.“ (Christoph Wilhelm Hufeland, 1762–1836) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

Führt das biblische Christentum zur Blüte einer Kultur?

Montag 2. November 2015 von Johann Hesse


Johann Hesse

Das Edikt von Potsdam und das Erstarken Preußens

Vor 430 Jahren im Spätherbst des Jahres 1685 erließ der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg das Edikt von Potsdam. Er reagierte damit auf die Hugenottenverfolgungen, die im Frankreich Ludwigs XIV. nach dem Erlass des Edikts von Fontainebleau am 18. Oktober 1685, ihren Höhepunkt fanden. Etwa 20.000 hugenottische Protestanten kamen als oftmals hochqualifizierte Flüchtlinge nach Brandenburg. Es waren Menschen, die Glauben und Leben konsequent an der Bibel ausrichteten und bereit waren, für ihr Bekenntnis harte Verfolgung, Tod oder Vertreibung auf sich zu nehmen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Wirtschaftsethik

Eine einfältige Weise, den Glauben zu betrachten

Freitag 30. Oktober 2015 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

Wer nun übrige Zeit hat, oder sonst lustig ist, der mag mit dem Glauben auch also thun, und ein viergedrehtes Kränzlein daraus machen. Der Glaube aber hat drey große Hauptstücke oder Artikel, nach den drey Personen göttlicher Majestät, wie sie vorhin auch in dem Katechismo getheilet sind.

Der erste Artikel. Von der Schöpfung.

Ich glaube an Gott den Vater, allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erden.

Hie leuchtet erstlich ein großes Licht in dein Herz, so du es willst haben, und lehret dich mit kurzen Worten, was mit allen Zungen und vielen Büchern nicht ausgeredt noch ausgeschrieben werden kann. Nämlich, was du bist, wo du herkommst, wo Himmel und Erden herkommen. Denn du bist Gottes Geschöpf, Gemachte, Kreatur und Werk. Das ist, von dir selbst, und in dir selbst bist du nichts, kannst nichts, weißt nichts, vermagst nichts. Denn was bist du vor 1000 Jahren gewesen? Was ist Himmel und Erden vor 6000 Jahren gewesen? Eben so gar nichts, als nichts ist, so nimmer nicht geschaffen soll werden. Was du aber bist, weißt, kannst, vermagst, das heißt Gottes Geschöpfe, wie du hie mit deinem Munde bekennest. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie

Netanjahu, Hitler, der Mufti und der Holocaust

Donnerstag 29. Oktober 2015 von Israelnetz


Israelnetz

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat in einer Rede vor dem zionistischen Kongress in Jerusalem behauptet, der Mufti von Jerusalem, Hadsch el-Amin el-Husseini, habe Adolf Hitler auf die „Idee“ gebracht, die Juden auszurotten, und nicht nur zu deportieren. „Verbrenne sie“, soll Husseini gesagt haben. Erwartungsgemäß wurde Netanjahu wegen dieser Behauptung sehr scharf kritisiert, von Historikern wie Mosche Zimmerman, dem Oppositionsführer Jitzhak Herzog und palästinensischen Sprechern wie Saeb Erekat: Das sei Geschichtsklitterung. Auch der Sohn eines Historikers müsse sich an die Fakten halten. Netanjahu arbeite europäischen Rechtsradikalen in die Hände, indem er Hitler von Schuld freispreche und sie dem Mufti in die Schuhe schiebe. Der Hass auf die Palästinenser bringe Netanjahu um den Verstand, indem er die Palästinenser für den Holocaust verantwortlich mache. Oppositionschef Herzog forderte Netanjahu auf, sich zu korrigieren, und nicht „alte Geschichte“ mit heutiger Politik zu vermischen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Weltreligionen

Ein Wahrzeichen der Weltoffenheit und ein Fragezeichen, wie offen dort der Islam ist

Dienstag 27. Oktober 2015 von Dr. Friedmann Eißler


Dr. Friedmann Eißler

Für ein christliches Vorzeigeprojekt in der Mitte Berlins hat sich die Evangelische Kirche einen Partner ins Boot geholt, dessen Islamverständnis Zweifel weckt.

An einem Ursprungsort Berlins, auf dem Petriplatz in Berlin-Mitte, soll auf Initiative der Evangelischen Kirche für 43,5 Millionen Euro ein „neues Wahrzeichen der Weltoffenheit und Toleranz Berlins“ entstehen. Seit der Vorstellung des Konzepts 2009 ist das Projekt, das zuerst als interreligiöser Sakralbau, dann als „Bet- und Lehrhaus“, seit 2014 als „The House of One“ angekündigt wird, einigen Wandlungen unterlegen. Geblieben ist die Idee, dass Christen, Juden und Muslime einander gleichberechtigt und respektvoll begegnen und unter einem Dach beten. Geblieben ist auch die Frage, wer denn muslimischer Dialogpartner sein kann und sein wird. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Kirche, Weltreligionen