Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für 2008

Offener Brief an Frau Oberkirchenrätin Cornelia Kopsch

Mittwoch 29. Oktober 2008 von Ulrich Weyel


Ulrich Weyel

Offener Brief an Frau Oberkirchenrätin Cornelia Kopsch mit der freundlichen Bitte um Weiterleitung an die Pröpste der EKHN zur Stellungnahme des Geistlichen Amtes der EKHN vom März 2008 zur umstrittenen Deutung des Todes Jesu als ein Gott versöhnendes Opfer

Diese auch im Internet veröffentliche Deutung des Sühnetodes Jesu steht leider in deutlichem Widerspruch sowohl zu den evangelischen Bekenntnisschriften als auch biblischen Aussagen. Nach dem Zeugnis des Evangeliums ist die gläubige Annahme des stellvertretenden Sühnetodes Jesu die Basis der Sündenvergebung und in letzter Konsequenz die Rettung vom ewigen Tod. Danach bleibt ein Mensch, der dieses stellvertretende Opfer ablehnt, unter dem göttlichen Schuldspruch und bewegt sich weiterhin auf ein schlimmes Finale zu, was die Bibel Hölle nennt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Theologie

Wider die Psychologisierung der Schuldfrage

Mittwoch 29. Oktober 2008 von Pfr. Dr. Rolf Sons


Pfr. Dr. Rolf Sons

Wider die Psychologisierung der Schuldfrage

Die Psychologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Wirkmechanismen menschlichen Verhaltens und Erlebens zu erforschen. Dabei hat sie sich durchaus religionskritisch mit dem Schulderleben und den damit zusammenhängenden menschlichen Gefühlen und Empfindungen auseinandergesetzt. Sie fragte nach, wie es zu menschlichen Schuldgefühlen kommt und wie man diese durchaus bedrängenden Gefühle wieder los werden kann. Die Antworten der Psychologie auf die Schuldfrage waren nur in ihren Anfängen Aufsehen erregend oder gar provozierend. Inzwischen sind sie geistiges Allgemeingut und ganz unbewußt lassen wir uns in unserem Alltag von ihren Erklärungsmodellen leiten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie

„Gender Mainstreaming“ – Gibt es (noch) einen Unterschied zwischen Mann und Frau?

Samstag 25. Oktober 2008 von Evangelischer Aufbruch in Deutschland


Evangelischer Aufbruch in Deutschland

„Gender Mainstreaming“ – Gibt es (noch) einen Unterschied zwischen Mann und Frau? Seminar für Verantwortliche in Gemeinde, Schule und Öffentlichkeit im Bibelseminar Bonn 25.10.08.

Von „Gender Mainstreaming“ (GM) ist seit einigen Jahren in allen Bereichen des öffentlichen Lebens die Rede. Doch was ist damit tatsächlich gemeint? Was ist der Ursprung des „Gender-Projekts“? Welche gesellschaftspolitischen Ziele verbergen sich hinter dem schwer übersetzbaren Fremdwort? Welche Mittel werden eingesetzt, um die Zielvorgaben umfassend zu erfüllen? Und vor allem: wie sollen Christen, insbesondere Christen, die in Kirche und Gemeinde, in Politik und Schule Verantwortung tragen, auf GM reagieren?

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Kategorie: Ehe u. Familie, Sexualethik

Erst das Standesamt, dann die religiöse Trauung

Mittwoch 22. Oktober 2008 von Justizministerium Baden-Württemberg


Erst das Standesamt, dann die religiöse Trauung. Baden-Württemberg mit Entschließungsantrag im Rechtsausschuß des Bundesrats erfolgreich.

22.10.2008 „Mit der vom Bundestag beschlossenen ersatzlosen Streichung des Verbots der religiösen Voraustrauung zum 1. Januar 2009 wird ein falsches politisches Signal gesetzt. Religiös geprägte Bevölkerungsschichten könnten sich verstärkt von der Zivilehe abwenden“, sagte Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) in Stuttgart.

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Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Predigt: Das Wort vom Kreuz

Montag 20. Oktober 2008 von Bischof i.R. Prof. Dr. Ulrich Wilckens


Bischof i.R. Prof. Dr. Ulrich Wilckens

Das Wort vom Kreuz
Predigttext: 1 Kor 1,18-25

 „Das Wort vom Kreuz ist ‚Unsinn’ für die, die verlorengehen. Uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft. Denn es steht geschrieben: „Zunichte machen will ich die Weisheit der Weisen, und das Verständnis der Verständigen verwerfen.“ Wo bleibt da ein Weiser? Wo ein Schriftgelehrter? Wo ein Wortführer dieser Weltzeit? Hat doch Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht! Denn weil die Welt, umgeben von Gottes Weisheit, durch ihre Weisheit Gott nicht erkannt hat, hat Gott nun beschlossen, durch den ‚Unsinn’ der Verkündigung die zu retten, die glauben. Während die Juden (Bestätigungs-)zeichen fordern, und die Griechen Weisheit (zu hören) suchen, verkündigen wir Christus, den Gekreuzigten. Für Juden ist er ein ‚Skandal’ und für die Griechen ‚Unsinn’ – : für die „von Gott“ Berufenen aber, Juden wie Griechen, ist Christus (der Gekreuzigte) Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn Gottes ‚Unsinn’ ist weiser als die Menschen und Gottes ‚Ohnmacht’ stärker als die Menschen.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Und das ist nicht gut so

Freitag 10. Oktober 2008 von Dr. med. Christl R. Vonholdt


Dr. med. Christl R. Vonholdt

Und das ist nicht gut so

Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) will in diesem Herbst ein Gesetz durchbringen, das homosexuell lebenden Paaren ein uneingeschränktes Adoptionsrecht ermöglicht. Eine kritische Analyse zeigt: Begründet wird das zuerst emanzipatorisch mit der vermeintlichen Diskriminierung der Homosexuellen, nicht mit dem Wohl des Kindes – es wird gesellschaftspolitisch instrumentalisiert und nicht als Subjekt mit eigenen Rechtsansprüchen ernstgenommen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Wieder mehr Kinder in Deutschland – und ab in die Krippe?

Sonntag 5. Oktober 2008 von Michael Felten


Michael Felten

Wieder mehr Kinder in Deutschland – und ab in die Krippe?

Der Brutpflegeinstinkt ist nicht nur bei Säugetieren ein ausgeprägtes Streben: die Kampfbereitschaft einer Bache, die mit ihren Frischlingen umherstreift; die Hingabe von Schwalbeneltern beim Füttern der piepsenden Jungen. Wir Menschen haben es da schwerer, wir sind nicht so festgelegt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Großer Wohlstand oder eine gute Lebensbilanz?

Donnerstag 2. Oktober 2008 von Robert Rahm


Robert Rahm

Großer Wohlstand oder eine gute Lebensbilanz?

Viele Menschen setzen auf Karriere. Es ist erfreulich, wenn junge Menschen etwas erreichen wollen. Leistung und Gewinn, das ist der Motor der Wirtschaft. Selbst die Bibel spricht davon, daß jedem Menschen Gaben anvertraut sind, mit denen er handeln soll. Kann jedoch materieller Gewinn das einzige Ziel unseres Lebens sein? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie

Küngs „Projekt Weltethos“ – eine antichristliche Ideologie

Donnerstag 25. September 2008 von Pfr. i.R. Reiner Vogels


Pfr. i.R. Reiner Vogels

Küngs „Projekt Weltethos“ – eine antichristliche Ideologie

Das „Projekt Weltethos“ geht auf das gleichnamig Buch des römisch-katholischen Theologen Hans Küng zurück, das 1990 erschienen ist. Es gibt inzwischen auch eine Stiftung, die das „Projekt Weltethos“ fördern soll. Stiftungspräsident ist Hans Küng.
Näheres siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Weltethos. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Theologie

Eden – nur eine schöne Illusion?

Samstag 20. September 2008 von Dr. Bernhard Kaiser


Dr. Bernhard Kaiser

Eden – nur eine schöne Illusion? (1Mose 2,4-15;
15. n. Trin. VI)
Eine Predigt

4 Das ist aus Himmel und Erde geworden, als sie geschaffen wurden zu der Zeit, da Gott der HERR, Erde und Himmel machte. 5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute. 6 Da stieg ein Nebel auf von der Erde und feuchtete alles Land. 7 Und Gott der HERR machte den Menschen, Staub von der Erde, und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. 8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. 9 Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. 10 Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilte sich von da in vier Hauptarme. 11 Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila und dort findet man Gold; 12 und das Gold des Landes ist kostbar. Auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Schoham. 13 Der zweite Strom heißt Gihon, der fließt um das ganze Land Kusch. 14 Der dritte Strom heißt Tigris, der fließt östlich von Assyrien. Der vierte Strom ist der Euphrat. 15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten