Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Gemeinde' Kategorie

Kurze Betrachtungen zu den sieben Schöpfungstagen (2. Teil)

Sonntag 28. Juli 2019 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Am Beginn des 2. Schöpfungstages waren schon wesentliche Voraussetzungen für ein kreatürliches Leben auf der Erde erschaffen. Es gab die Zeit und den Raum, in den Gott die Erde gesetzt hat. Es gab das Wasser als Lebenselixier Nr. 1, und es gab Leben, denn der lebensschaffende Geist Gottes umhüllte die mit Wasser bedeckte Erde und gab dem Wasser und der Erde das Leben weiter. Und es gab – als Höhepunkt des 1. Tages – das Licht. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Predigten / Andachten

Kurze Betrachtungen zu den sieben Schöpfungstagen (1. Teil)

Sonntag 21. Juli 2019 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Der biblische Schöpfungsbericht ist ein weltgeschichtliches Dokument ersten Ranges. Im hebräischen Urtext ist er sorgfältig komponiert. Kurz und präzise fasst er die gewaltigen Vorgänge der Erschaffung von Himmel und Erde in einer wunderbar poetischen Sprache zusammen. Man könnte auch von einem Schöpfungsgedicht sprechen. Für Jesus stand die Erhabenheit dieses Dokuments fest. Er sah keinen Anlass, an der göttlichen Urheberschaft oder an der Wahrheit des Textes zu zweifeln. Im Gegenteil, immer wieder wies er seine Zuhörer darauf hin, „wie es am Anfang war“ (z.B. Mt 19,4). In sieben Betrachtungen werde ich die Geschehnisse an den sieben Schöpfungstagen kurz nachzeichnen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Predigten / Andachten, Schöpfung / Evolution, Theologie

Keine Regenbogenkirchen mit Gottes Segen

Dienstag 9. Juli 2019 von Pfr. Dr. Tobias Eißler


Pfr. Dr. Tobias Eißler

Mehr Regenbogengemeinden, Regenbogenfamilien im Pfarrhaus, homosexuelle Mitarbeiter im Kindergottesdienst – dafür warb die Stuttgarter Prälatin Gabriele Arnold laut dem Artikel der Stuttgarter Nachrichten („Der gute Mensch aus Württemberg bekommt Applaus“) auf dem Kirchentag. Das Kirchentagspublikum applaudiert. Wen wundert’s? Ich applaudiere nicht. Frau Prälatin Arnold weiß das. Ich wollte es nur sicherheitshalber schwarz auf weiß zur Kenntnis geben. Weil ja heute das Selbstverständlichste auch noch auf den Kopf gestellt wird. Tatsächlich gibt es außer mir noch ein paar Christen und Pfarrer, die eine solche Äußerung einer kirchenleitenden Amtsträgerin für nicht angemessen halten. Oder muss man schon von Amtsmissbrauch sprechen? Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Kirche, Sexualethik

Erneut Abschiebebescheid für eine iranische christliche Familie

Sonntag 30. Juni 2019 von Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche


Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche

Berlin, 30.6.2019 – selk – In dieser Woche habe wieder eine besonders engagierte christliche Familie aus seiner Gemeinde ihren Abschiebebescheid für den Iran erhalten, berichtet Pfarrer Dr. Gottfried Martens D.D., der als Pfarrer der Dreieinigkeits-Gemeinde Berlin-Steglitz der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) schwerpunktmäßig unter Geflüchteten arbeitet, auf der Facebook-Seite seiner Gemeinde. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Gemeinde, Gesellschaft / Politik

Musste Christus nicht für Gott sterben?

Montag 24. Juni 2019 von Holger Lahayne


Holger Lahayne

Der bekannte Theologe und Autor Hans-Joachim Eckstein ist ein gern gesehener Gast auf evangelikalen Veranstaltungen, sei es nun in Liebenzell, Marburg oder Siegen. Schließlich verbindet er „den Glauben mit dem Alltag, die Theologie mit den Menschen, die Uni mit der Gemeinde“. Eckstein war bis 2016 Professor an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Bei der SMD ist Eckstein ein Stammredner, hielt z.B. den Hauptvortrag auf der Herbstkonferenz 2017, im Jubiläumsjahr der Reformation. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Theologie

Bekehrung ist der Lebensnerv der Christenheit

Sonntag 14. April 2019 von Gemeindehilfsbund


Gemeindehilfsbund

Zu zwei Tagungen des Gemeindehilfsbundes im Geistlichen Rüstzentrum Krelingen bei Walsrode und im Haus Felsengrund in Bad Teinach-Zavelstein (Nordschwarzwald) unter dem Motto „Kehrt um und glaubt an das Evangelium! (Mk 1,15) – Bekehrung und neues Leben nach Gottes Wort“ kamen insgesamt rund 450 Teilnehmer zusammen. Der Leiter des Gemeindehilfsbundes, Pastor Dr. Joachim Cochlovius (Walsrode), meinte, dass die Geschlechtlichkeit, das Geld und das Reden die drei wichtigsten Einflugschneisen Satans seien. Durch die Bekehrung zu Christus würden diese drei elementaren Lebensbereiche grundlegend verändert. Das neue Leben sei nicht nur ein Wunschtraum, sondern eine Realität, die im Leben von Christen sichtbar werde. In diesem Sinne seien Christen die wahren Alternativen – Lichtträger in einer dunklen Welt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Mission

Die Psalmen und das Vaterunser – ein lohnender Vergleich

Montag 8. April 2019 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Leitwort: „Nicht die Armut des Herzens, sondern der Reichtum des Wortes Gottes soll unser Gebet bestimmen“ (D. Bonhoeffer, Das Gebetbuch der Bibel. Eine Einführung in die Psalmen).

1.)          Der Psalter und das Vaterunser sind wichtige biblische Gebetsschulen. Sie weiten den Gebetshorizont, vor allem aber kann man an den vielen Übereinstimmungen erkennen, dass der Heilige Geist der Verfasser der Bibel ist. „Der Psalter ist durchs Vaterunser und das Vaterunser durch den Psalter gezogen, so dass man eins aus dem anderen sehr fein verstehen kann und sie lustig zusammenstimmen“ (M. Luther). Es lohnt sich, den Psalter und das Vaterunser in dieser Hinsicht zu vergleichen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie

„In unserem Streben nach Größe sind wir ganz verrückt geworden…“

Samstag 23. März 2019 von Vance Havner


Vance Havner

Die Gemeinde ist wegen ihrer Betonung großer Zahlen von den Katakomben ins Kolosseum umgezogen. Wir führen Mammutvorstellungen und gigantische Zusammenkünfte auf. Wir stellen die gefeierten Helden aufs Podium und ahmen Caesar nach, um das Banner Christi voranzubringen. In unserem Streben nach Größe sind wir ganz verrückt geworden. In Wirklichkeit brauchen wir eine Ausdünnung, keine Verdichtung. Vor langer Zeit lernte ich, dass man heranwachsende Pflanzen ausdünnen oder auslichten muss. Wir verringern dabei die Quantität, um die Qualität zu erhöhen. Gideon hat seine Armee ausgelichtet, und ein ähnlicher Prozess würde der Armee Gottes heute auch nicht schaden. Jesus hat die Menge ausgelichtet, wie es uns in Johannes 6 berichtet wird, und ohne Zweifel war dies nicht das einzige Mal. Heute aber ist die verfolgte Minderheit zur populären Mehrheit geworden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Christentum weltweit, Gemeinde, Kirche

Nicht dümmer sein als Ochs und Esel. Die Botschaft der Tiere an der Krippe.

Freitag 4. Januar 2019 von PD Dr. theol. Meik Gerhards


PD Dr. theol. Meik Gerhards

Eine Darstellung der Geburt Christi in der „Basilica di Sant‘ Ambrogio“ in Mailand (um 390 n. Chr.) zeigt das Kind in der Krippe umgeben von Ochs und Esel. Ochs und Esel waren dem Künstler offenbar wichtiger als Maria und Joseph, Hirten und Könige. Allerdings sind die beiden Tiere in der Weihnachtsgeschichte (Lk 2,1-20) gar nicht erwähnt. Sie sind Jes 1,2f. entnommen. Schon die altkirchliche Auslegung verknüpfte das Jesaja-Wort mit der Weihnachtsgeschichte. Angesichts mancher Verkürzungen und Banalisierungen, denen die Weihnachtsbotschaft selbst in kirchlichen Kreisen ausgesetzt ist, lohnt es sich, über diese Verknüpfung zweier Bibelstellen noch einmal nachzudenken, Jes 1,2f. zur Grundlage einer weihnachtlichen Besinnung zu machen und damit Ochs und Esel als unverzichtbare Figuren unserer Weihnachtskrippen zu würdigen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Theologie

Paul Gerhardt, Nun lasst uns gehn und treten mit Singen und mit Beten

Dienstag 1. Januar 2019 von Administrator


Nun lasst uns gehn und treten

 1. Nun lasst uns gehn und treten mit Singen und mit Beten
zum Herrn, der unserm Leben bis hierher Kraft gegeben.

2. Wir gehn dahin und wandern von einem Jahr zum andern,
wir leben und gedeihen vom alten bis zum neuen:

 3. Durch so viel Angst und Plagen, durch Zittern und durch Zagen,
durch Krieg und große Schrecken, die alle Welt bedecken.

 4. Denn wie von treuen Müttern in schweren Ungewittern
die Kindlein hier auf Erden mit Fleiß bewahret werden:

 5. Also auch und nicht minder lässt Gott ihm seine Kinder,
wenn Not und Trübsal blitzen, in seinem Schoße sitzen.

 6. Ach Hüter unsers Lebens, fürwahr, es ist vergebens
mit unserm Tun und Machen, wo nicht dein Augen wachen.

 7. Gelobt sei deine Treue, die alle Morgen neue,
Lob sei den starken Händen, die alles Herzleid wenden.

 8. Lass ferner dich erbitten, o Vater, und bleib mitten
in unserm Kreuz und Leiden ein Brunnen unsrer Freuden.

 9. Gib mir und allen denen, die sich von Herzen sehnen
nach dir und deiner Hulde, ein Herz, das sich gedulde.

 10. Schließ zu die Jammerpforten und lass an allen Orten
auf so viel Blutvergießen die Freudenströme fließen.

 11. Sprich deinen milden Segen zu allen unsern Wegen,
ass Großen und auch Kleinen die Gnadensonne scheinen.

 12. Sei der Verlassnen Vater, der Irrenden Berater,
der Unversorgten Gabe, der Armen Gut und Habe.

 13. Hilf gnädig allen Kranken, gib fröhliche Gedanken
den hochbetrübten Seelen, die sich mit Schwermut quälen.

 14. Und endlich, was das Meiste, füll uns mit deinem Geiste,
der uns hier herrlich ziere und dort zum Himmel führe.

 15. Das alles wollst du geben, o meines Lebens Leben,
mir und der Christen Schare zum sel‘gen neuen Jahre.

 Paul Gerhardt 1653

 

Kategorie: Gemeinde, Seelsorge / Lebenshilfe