Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Autor Archiv

Was hat Corona mit Gott zu tun?

Donnerstag 28. Mai 2020 von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt


Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt

Nie zuvor hat eine Krankheit die ganze Welt in die Knie gezwungen wie im Frühjahr 2020, in dem das Corona-Virus das öffentliche Leben zum Stillstand brachte. Der Shutdown down wurde verordnet, Veranstaltungen wurden abgesagt, Universitäten, Schulen und Kitas geschlossen. Fußballspiele fanden vor leeren Rängen statt. Gottesdienste waren verboten – das gab es noch nicht einmal in Kriegszeiten. Eine hochmobile Gesellschaft, bei der weltweit pro Tag 130 000 Flugzeuge mit 12 Millionen Passagieren die Kontinente verbinden, befand sich plötzlich im Stand-by-Modus. Dies war ein so gravierender Einschnitt, dass jeder auf dem gesamten Globus darin einbezogen wurde. Die Wucht, mit der die Menschheit plötzlich von allem betroffen war, stellte damit sogar die Klimadebatte in den Schatten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Seelsorge / Lebenshilfe

Was sind Beweise?

Sonntag 3. Mai 2020 von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt


Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt

Einwand E1: Sie sprechen immer wieder von Beweisen. Ist das nicht zu hoch aufgehängt, wenn Sie behaupten, Sie haben die Evolutionstheorie, den Atheismus und den Materialismus widerlegt. Echte Beweise gibt es m.E. nur in der Mathematik.

Antwort zu E1: Die folgende Antwort wird sicherlich verständlich, wenn wir

– bei dem Wort „Beweis“ sehr konsequent zwischen harten und weichen Beweisen bzw. harten und weichen Widerlegungen unterscheiden (diese notwendige Unterscheidung wird hier erstmalig eingeführt);

– klären, worauf sich ein Beweis gründet;

– den Begriff Beweis klar definieren. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Schöpfung / Evolution

Das banalisierte Christentum

Dienstag 8. Oktober 2019 von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt


Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt

Welchen Eindruck gewinnt ein Fernsehzuschauer oder Zeitungsleser, wenn er auf das «Wort zum Sonntag» schaltet oder in einer Tageszeitung das «Geistliche Wort» liest? Achselzuckend wird er denken: «Auch nichts Neues; bleib wie du bist!» Die vermittelten Belanglosigkeiten lassen sich schnell zusammenfassen: «Übe dich in ein bisschen Mitmenschlichkeit und gewähre alle Toleranz gegenüber jeder Religion. Gottes weiter Mantel der Liebe reicht aus, um alle zu umhüllen.» Wenn unsere Zeitgenossen eine derart verdünnte Botschaft als Christentum angeboten bekommen, wird sich nichts in ihrem Leben ändern, und sie marschieren getrost und unwissend weiter auf der breiten Straße, die bekanntlich zur Hölle führt, weil sie Christus, den Erlöser, nicht kennengelernt haben. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Kirche, Schöpfung / Evolution, Seelsorge / Lebenshilfe

Der gute Mensch?

Dienstag 29. Januar 2019 von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt


Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt

Der Mensch ist offensichtlich das einzige Wesen auf dieser Erde, das über sich selbst nachdenkt. Im Laufe der Menschheitsgeschichte hat sich eine große Zahl von Meinungen angehäuft. Eine kleine Auswahl soll uns einen Eindruck vermitteln:

Homer (8. Jahrhundert v. Chr.): «Denn wahrlich! Da ist nichts Armseligeres als der Mensch unter allem, so viel da auf der Erde atmet und kriecht.» Bettina von Arnim (1785–1859): «Der Mensch ist ein wunderlich Wesen, das sich nicht begreifen lässt.» Erich Fromm (1900–1980): «Der Mensch ist eine Laune der Natur.» Friedrich Nietzsche (1844–1900): «Denn der Mensch ist kränker, unsicherer, wechselnder, unfestgestellter als irgendein Tier sonst, daran ist kein Zweifel – er ist das kranke Tier.» Charles Darwin (1809–1882): «Der Mensch ist jetzt, auch im rohesten Zustand, das dominierendste Tier, das je auf der Erde erschienen ist.» Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Seelsorge / Lebenshilfe

Der Urknall kommt zu Fall

Sonntag 13. November 2016 von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt


Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt

Die Urknall-Theorie ist die heute weitgehend akzeptierte Theorie zur Erklärung des Ursprungs unseres Universums. Als Begründer der Urknall-Theorie gilt der belgische Theologe und Physiker Georges Lemaître (1894-1966), der 1931 für den heißen Anfangszustand des Universums den Begriff „primordia-les Atom“ oder „Uratom“, später auch „kosmisches Ei“ verwendete.

Der Begriff Urknall (engl. big bang, wörtlich also ‚Großer Knall‘) wurde von dem englischen Astro¬physiker und Kosmologen Fred Hoyle (1915-2001) geprägt. Mit dieser Wortwahl wollte er die Urknalltheorie unglaubwürdig erscheinen lassen, weil er Anhänger der dazu konkurrierenden Steady-State-Theorie war.

Die Urknalltheorien basieren auf 6 Annahmen, die nicht immer explizit genannt werden: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Unsere Erde – ein außergewöhnlicher Planet

Freitag 2. Oktober 2015 von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt


Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt

Im Angesicht moderner naturwissenschaftlicher Erkenntnisse tritt mit immer größerer Deutlichkeit hervor, welch geradezu einmalig günstige physikalische, chemische und astronomische Bedingungen auf unserem Heimatplanet Erde herrschen, um uns optimale Wohnbedingungen zu bieten. Anhand einiger ausgewählter Punkte soll dies hier herausgestellt werden:

1. Der richtige Abstand zur Sonne

Wir bewegen uns mit einem Abstand von etwa 150 Millionen Kilometern um unser Zentralgestirn. Bei der gegebenen Licht- und Wärmestrahlung der Sonne führt das zu jenen Temperaturen, wie wir sie auf unserem Planeten vorfinden. Wäre die Sonne heißer, dann wäre der Abstand für geeignete Lebensbedingungen auf der Erde zu klein, wäre sie kühler, dann bräuchten wir für geeignete Lebensbedingungen eine größere Nähe zu unserem Energielieferanten, um genügend Energie zu erhalten. Erst die vorhandene Kombination beider Daten führt dazu, dass in den meisten Gebieten der Erde Temperaturen zwischen 0 und 40 ˚C herrschen, was für die Erhaltung des Lebens optimal ist. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Schöpfung / Evolution

Zeit und Ewigkeit – Eine Untersuchung aus physikalischer und biblischer Sicht

Dienstag 5. Juli 2011 von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt


Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt

Zeit und Ewigkeit – Eine Untersuchung aus physikalischer und biblischer Sicht

Physikalisch gesehen ist das Phänomen Zeit heute gut verstanden. Denkt man über die Zeit des Menschen nach, so tun sich viele Fragen auf. Mit Hilfe eines neuartigen Zugangs wird versucht, diese Herausforderung zu lösen. Unerwarteterweise gibt es eine strenge Analogie zwischen Information und Zeit, die sich biblisch begründen lässt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Theologie

Wir sind Gott

Donnerstag 2. September 2010 von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt


Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt

Wir sind Gott

In der Zeitung „Die Welt“ erschien am 23. Mai 2010 ein Artikel von Alan Posener mit dem Titel „Forscher Craig Venter erschafft künstliches Leben – WIR SIND GOTT“. Posener spricht von einer Jahrtausendsensation, denn Venters Team sei es gelungen, im Labor ein künstliches Genom zu bauen und in eine zuvor entkernte bakterielle Zelle einzufügen. Die Zelle begann dann Kopien herzustellen, die von der synthetischen DNS gesteuert wurden. Voller Euphorie und sachlicher Fehleinschätzung urteilte Posener: „Was bisher Gott oder den Göttern vorbehalten war, das machen nun Menschen.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Wer ist der Schöpfer?

Donnerstag 1. Juli 2010 von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt


Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt

Die Welt, die wir beobachten

Ein Blick in den Bereich der Lebewesen zeigt uns hochgradig zielorientierte Konzepte: Der Pottwal, ein Säugetier, ist so ausgerüstet, daß er 3000 Meter tief tauchen kann, ohne beim Auftauchen an der Taucherkrankheit zu sterben, und der Buntspecht schlägt mit kräftigen Hieben gegen einen Baum, ohne eine Gehirnerschütterung zu bekommen. Von der vollen Funktionsfähigkeit der Organe (z. B. Herz, Leber, Niere) hängt in den meisten Fällen das Leben ab. Unfertige sich erst entwickelnde oder halbfertige Organe sind wertlos. Wer hier im Sinne des Darwinismus denkt, muß wissen: Die Evolution kennt keine Zielperspektive in Richtung eines später einmal funktionierenden Organs. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Schöpfung / Evolution, Theologie

Zehn Gefahren der Theistischen Evolutionslehre

Montag 24. August 2009 von Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt


Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt

Zehn Gefahren der Theistischen Evolutionslehre

Die atheistische Formel für Evolution ist: Evolution = Materie + Evolutionsfaktoren (Zufall und Notwendigkeit + Mutation + Selektion+ Isolation + Tod) + sehr lange Zeiten. In der theistischen Variante kommt noch Gott dazu: Theistische Evolution = Materie + Evolutionsfaktoren (Zufall und Notwendigkeit + Mutation + Selektion + Isolation +Tod) + sehr lange Zeiten + Gott. In diesem System ist Gott nicht der allmächtige Herr aller Dinge, dessen Wort von allen Menschen ernst genommen werden muß, sondern er wird in die Evolutionsphilosophie integriert. Das führt zu zehn Gefahren für Christen. (1) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Schöpfung / Evolution