Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Brexitheuchelei, Gender und Postenschacher – auch das war 2017

Donnerstag 4. Januar 2018 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

2017 ist zu Ende, Straßburg und Brüssel haben ein intensives Jahr hinter sich. Zwei Aspekte lohnen eine Nachbetrachtung. Zunächst der Brexit. Am 29. März beantragte das Vereinigte Königreich Großbritannien ganz formell, aus der EU auszutreten. Es ist aber keineswegs sicher, dass es bis zum 31. März 2019 wirklich dazu kommt. Irgendwie könnte das Königreich doch Mitglied bleiben. Dafür gibt es Hinweise. Einerseits ließen die Institutionen der EU in diesem Jahr nichts unversucht, um von Brüssel und Straßburg aus den Austrittsprozess zu torpedieren und die Verhandlungen mit London so schwierig wie nur irgendwie möglich zu gestalten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

Martin Luther, Predigt zum Neujahrstag über Luk 2,21

Montag 1. Januar 2018 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

„Und da acht Tage um waren, dass das Kind beschnitten würde, da ward sein Name genannt Jesus, welcher genannt war von dem Engel, ehe denn er in Mutterleibe empfangen ward.“ (Luk 2,21)

Am heutigen Fest hat man besonders von zwei Stücken zu predigen. Das erste, von der Beschneidung. Das andere, von dem Namen Jesu, von welchem der Evangelist das besonders meldet, wie er vom Engel genannt sei, ehe denn das Kind in Mutterleib empfangen ist. Darum muss an solchem Namen sehr viel gelegen sein. Wir wollen zuerst von der Beschneidung sagen, einen Unterschied machen, nicht wegen des Werkes, sondern der Person wegen, davon man heute predigt, wie sie beschnitten sei. Nun ist aber zwischen der Beschneidung Christi und der anderen Juden so ein großer Unterschied, soweit Himmel und Erde verschieden sind. Ursache, die Personen sind ganz und gar ungleich und unterschieden, wie ihr nachher hören werdet. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

„Wer Durst hat, dem gebe ich gern“ – Gedanken zum Jahreslosungslied von Gero Cochlovius und Carsten Groß

Sonntag 31. Dezember 2017 von Pastor Gero Cochlovius


Pastor Gero Cochlovius

Das Lied „Wer Durst hat, dem gebe ich gern“ entfaltet die erfrischende Botschaft der Jahreslosung 2018 anhand von drei sehr unterschiedlichen Durstgeschichten der Bibel. Durstgeschichten, die auch Menschen unserer Zeit immer wieder erleben. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Seelsorge / Lebenshilfe

Predigt zum Sonntag nach Weihnachten über Luk 15

Samstag 30. Dezember 2017 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

Dieses ist ein sehr schönes Evangelium, in welchen wir sehen, was der richtige Weg, der gewisse Weg zum ewigen Leben ist. Es scheint aber, dass man dieses Evangelium auf diesen heiligen Tag der Dreieinigkeit billigt, dass so fein der Unterschied der Personen angezeigt ist, in dem höchsten und größten Werk das Gott mit uns armen Menschen handelt, dass er uns von Sünden frei, die recht und selig macht. Denn hier steht vom Vater, dass er die Welt geliebt und ihr seinen eingeborenen Sohn geschenkt hat. Das sind die zwei unterschiedlichen Personen, Vater und Sohn, eine jegliche mit ihren besonderen Werk. Der Vater liebt die Welt und schenkt ihr den Sohn; der Sohn lässt sich der Welt schenken, und, wie Christus hier sagt, lässt er sich wie die Schlange in der Wüste am Kreuz erhöhen, auf das alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Zu solchem Werk kommt danach die dritte Person, der Heilige Geist, welcher durch das Wasser der seligen Taufe den Glauben im Herzen anzündet, wohl uns also eine Wiedergeburt zum Reiche Gottes schenkt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Statt Berechnung – Der fröhliche Tausch. Selbstgerechtigkeit oder Umkehr zu Jesus Christus?

Mittwoch 27. Dezember 2017 von Prof. Dr. Rainer Mayer


Prof. Dr. Rainer Mayer

Die erste der 95 Thesen Martin Luthers vom 31. Oktober 1517 lautet: „Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: Tut Buße!, will er, dass das ganze Leben seiner Gläubigen eine stete und unaufhörliche Buße sein soll.“ Diese These ist wie eine Überschrift mit Doppelpunkt. Die weiteren Thesen entfalten diese Grundaussage. Was ist gemeint? Wenn das ganze Leben eines Christen eine stete und unaufhörliche Buße sein soll, dann geht es um eine grundsätzliche innere Haltung und neue Einstellung Gott gegenüber. Man kann mit Gott nämlich nicht im Kaufmannsschema rechnen und gegenrechnen nach dem Motto: Du gibst mir Vergebung, ich gebe dir „gute Werke“. Vielmehr ist alles, wirklich alles, reines Gnadengeschenk, sowohl die Vergebung selbst als auch die daraus fließenden guten Taten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie

Martin Luther, Weihnachtspredigt über Luk 2,10-12 „Siehe, ich verkündige euch große Freude“

Montag 25. Dezember 2017 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

Wir haben zuvor die Geschichte gehört, wie Jesus Christus, Gottes Sohn, in diese Welt geboren ist und was wir daraus lernen sollen. Als nun solches zu Bethlehem geschehen, meldet der Evangelist, wie ein Engel vom Himmel zu einigen Hirten, die nahe dabei auf dem Felde bei ihren Herden waren, mit einem herrlichen, großen Licht kommen und von solcher Geburt den Hirten mit diesen Worten gepredigt habe: „Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkündige euch eine große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt David. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt, und in einer Krippe liegen.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Gott war in Christus. Die Gewissheiten der Bibel im Streit zwischen Theologie, Kirche und Gemeinde

Samstag 23. Dezember 2017 von Pastor Harm Bernick


Pastor Harm Bernick

Regelmäßig zu den großen christlichen Festen erscheinen in den Magazinen religionskritische Artikel – vor Weihnachten werden dazu Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Geburt von Jesus („Ist Jesus wirklich in Bethlehem geboren?“) oder an Bekenntnisaussagen („… geboren von der Jungfrau Maria…“) vorgetragen. Gelegentlich tun das auch Pfarrer, in jüngster Zeit kirchenleitende Persönlichkeiten in der Tagespresse. Und alle berufen sich auf Ergebnisse der sog. historisch-kritischen Forschung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Theologie

Deutschland ist kein atheistisches Land

Mittwoch 20. Dezember 2017 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Nur jeder vierte Deutsche (26 Prozent) ist sich sicher, dass es keinen Gott gibt. Nur  16 Prozent der römisch-katholischen Christen, 18 Prozent der evangelisch-landeskirchlichen Christen und 7 Prozent der evangelisch-freikirchlichen Christen zweifeln an der Existenz Gottes. Interessant: Am geringsten ist der Zuspruch für die These „Ich bin sicher, dass es keinen Gott gibt.“ bei Wählern der Union (22 Prozent) und der FDP (25 Prozent), am höchsten ist er bei Wählern der Linken (40 Prozent). Jeweils jeder dritte Wähler von SPD (31 Prozent), AfD (32 Prozent) und der Grünen (35 Prozent) verneint die Existenz Gottes. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

Gegen die Aufweichung des Abtreibungs“rechts“!

Mittwoch 20. Dezember 2017 von Open Petition


Open Petition

Entgegen aktuell laut gewordenen Appellen, fordern wir hiermit: Der Bundestag darf die aktuellen gesetzlichen Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch in Deutschland nicht aufweichen, insbesondere nicht §218 und §219a StGB. Etwaige Änderungen der Gesetzeslage dürfen nur erfolgen, wenn diese zum erhöhten gesetzlichen Schutz ungeborener Kinder beitragen. Solche von uns gewünschten gesetzlichen Veränderungen müssten dann auch einhergehen mit einer zunehmenden staatlichen Unterstützung für Frauen mit Kindern, insbesondere wenn diese alleinerziehend sind. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Die Entrückung der Gemeinde Jesu – biblische Leitlinien

Montag 18. Dezember 2017 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Das Wesen der Gemeinde und die Notwendigkeit der Entrückung

Die Begründung für die Notwendigkeit der Entrückung liegt im Wesen der Gemeinde. Sie ist der Leib Christi (1 Kor 12,27). Sie ist Gottes heiliger Tempel (1 Kor 3,16; Eph 2,21). Nach Joh 14,23 wohnt der Dreieinige Gott auf Dauer in ihr. Diese ewige Verbundenheit der Gemeinde mit Christus muss auch nach dem Tod der Christen gewährleistet bleiben. Deswegen vereinigt sich das Haupt mit seinen Gliedern (2 Thess 2,1) und verleiht ihnen einen neuen Leib. (Phil 3,20f.) Die Vereinigung von Haupt und Gliedern ist noch enger als diejenige von Bräutigam und Braut (meist ein Bild für Israel). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Theologie