Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für 2017

Es gibt kein „drittes Geschlecht“

Freitag 17. November 2017 von Christa Meves


Christa Meves

Der neue Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (1), das auf der Grundlage des Christentums beruht, leistet einer Verhöhnung Gottes Vorschub: Es enthält die Gefahr, die Genderideologie zu stützen. Es stanzt im Hinblick auf die rechtlichen Kategorien „männlich“ und „weiblich“ plötzlich ein „drittes Geschlecht“ aus dem Boden! Das Gesetz wird so um eine Kategorie erweitert, die es in Wirklichkeit – jedenfalls bei 99% aller gesund geborenen Menschen gar nicht gibt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Linksausleger des Zeitgeistes oder die Umdeutung der Begriffe

Donnerstag 16. November 2017 von Junge Freiheit


Junge Freiheit

Die Schlacht ist geschlagen, die AfD sitzt im Bundestag. Landauf, landab wird noch immer gerätselt, was dazu geführt hat: Sind es soziale Gründe („die Abgehängten“)? Sind es kulturelle Probleme („die weltfremden Ossis“)? In Wahrheit dürfte es die nationale Frage sein – die Frage, wie Volk und Nation im Zeitalter der Globalisierung definiert werden. Dass korrekte Begriffe die Grundlage guten Regierens sind, wusste vor 2.500 Jahren schon Konfuzius. Als ihn der Fürst von We bat, die Staatsgeschäfte zu übernehmen, antwortete Konfuzius auf die Frage eines Schülers, was er denn zuerst in Angriff nehmen werde: „Sicherlich die Richtigstellung der Begriffe.“ Seien nämlich die Begriffe nicht richtig, stimmten die Worte nicht; stimmten die Worte nicht, könnten keine Werke zustande kommen, und Moral und Kunst würden nicht gedeihen. Gediehen Kunst und Moral nicht, so träfen die Strafen nicht. Am Ende wisse das Volk nicht mehr, wie es sich zu verhalten habe. Der Edle, so Meister Kong, müsse daher als erstes die Unordnung der Begriffe beseitigen. Nur dann könnten aus seinen Worten entsprechende Taten werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik

Martin Luthers Ehe und Familie

Mittwoch 15. November 2017 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

1524 legte Luther sein Mönchsgewand ab. Nachdem er die Sakramentalität der Ehe und die Gültigkeit der Mönchsgelübde bestritten, den Zölibat abgeschafft und eine lebenslange Enthaltsamkeit für kaum lebbar erklärt hatte, entschloss er sich nach langem Zögern selbst zur Ehe. Am 13. Juni 1525 heiratete er die 26jährige, ehemalige Nonne Katharina von Bora (1499 – 1552), die 1523 aus dem Kloster Nimptschen bei Grimma nach Wittenberg geflohen war. Katharina war eine kluge, gebildete und überaus tüchtige Frau, die für Luther zeitlebens in jeder Hinsicht eine große Stütze dargestellt hat; selbst für regelmäßige Einkommen der Familie sorgte sie, indem sie im lutherschen Haus eine Studentenherberge unterhielt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Kirche

Andacht über Apg. 2,42

Sonntag 12. November 2017 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. (Apg 2,42)

Der christliche Glaube ist nicht beliebig und schwebt nicht irgendwo im luftleeren Raum, sondern bedarf einer sicheren und verbindlichen Grundlage, in Form einer Lehre. Der Evangelist Lukas beginnt sein Evangelium, das er einem gewissen Theophilus (auf Deutsch „Gottlieb“) widmet (der dafür auch für die weitere Verbreitung sorgen musste) unter anderem mit den Worten „damit du den sicheren Grund der Lehre erfährst, in der du unterrichtet bist“ (Lukas 1,4). Diesen Bericht setzt er dann mit der Apostelgeschichte fort. Es ist sehr wichtig zu wissen, dass es einen sicheren Grund für unseren Glauben gibt, der sich auf die gesamte Schrift und nicht nur auf das Lukasevangelium bezieht. Die Apostel und Evangelisten legen allergrößten Wert auf die Reinheit der Lehre, die nicht verfälscht, verwässert und verkürzt werden darf. Eine Gefahr, die zu allen Zeiten bestand, auch wenn sich der Inhalt der Irrlehren, bis zum heutigen Tag, ständig wandelt und es nach wie vor gefährlich werden kann, sich gegen Irrlehren auszusprechen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über 2 Tim 4,10: Demas – vom Mitarbeiter zum Wegläufer

Freitag 10. November 2017 von Thomas Karker


Thomas Karker

Die Bibel legt großen Wert darauf uns immer wieder in Lebensbeschreibungen wichtige Hinweise für unser praktisches Christsein aufzuzeigen. – Einige Charaktere finden wir mit aller Ausführlichkeit gezeichnet. Andere wiederum werden uns nur mit knappen Randnotizen vorgestellt. Manchmal habe ich den Eindruck, dass diese skizzenhaften Vorstellungen noch wirkungsvoller sind als die ausführlichen. Davids Leben wird uns ja im AT reichlich ausgeführt, hier wird er uns in seiner ganzen Art gezeigt, im NT finden wir aber sein Leben nur mit einem knappen Satz umschrieben. Apg 13,36 heißt es: „Denn David freilich, als er zu seiner Zeit dem Willen Gottes gedient hatte, entschlief.“ Viele Einzelheiten, die den Bibelleser interessieren, sind hier fortgelassen, das Wichtigste seines Lebens wird gesagt: er hat zu seiner Zeit dem Willen Gottes gedient. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche

Der Gemeindehilfsbund will „heilsame Unruhe stiften“

Mittwoch 8. November 2017 von idea e.V.


idea e.V.

Walsrode (idea) – Die evangelische Kirche befindet sich in einer „geistlichen Abwärtsentwicklung“. Deswegen ist eine Bekenntnissynode innerhalb der EKD wünschenswert. Diese Ansicht vertrat der Vorsitzende des Gemeindehilfsbundes, Joachim Cochlovius (Walsrode), beim Jubiläumskongress des Vereins am 4. November in Krelingen. Es sei wichtig, dass konservative evangelische Christen besser repräsentiert würden, weil viele über den Austritt aus ihrer Landeskirche nachdächten. „Den finanziellen Verlust könnten die Kirchen wohl wegstecken. Aber der geistliche Verlust wäre immens.“ Der Gemeindehilfsbund wolle deshalb weiterhin „heilsame Unruhe“ stiften und auf Fehlentwicklungen hinweisen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche

Persönliches Zeugnis

Montag 6. November 2017 von Pastor Uwe Holmer


Pastor Uwe Holmer

1.) Als Erstes möchte ich meine dankbare Freude bezeugen, dass ich durch Paulus und Luther die feste Gewissheit bekommen habe über die Vergebung meiner Sünden und über mein Kindesrecht bei Gott im Himmel. Obgleich ich gläubige Eltern hatte, gab es eine Zeit, in der ich sehr ungewiss war, ob ich einst selig werde. Ich war fromm, ich betete und las die Bibel, wusste aber nicht, ob das vor Gott genug sei. So hatte ich immer noch Angst vor Tod und Gericht. Dann wurde bei einer Evangelisation zur Bekehrung aufgerufen. Ich fühlte mich angesprochen, aber ich dachte, bekehren muss ich mich nicht. Ich war ja kein Ehebrecher und kein Alkoholiker, die sich natürlich bekehren müssen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Kirche, Theologie

500-jähriges Reformationsjubiläum – aber nur wenig Grund zum Feiern! – Sechs Thesen zum 31. Oktober 2017

Mittwoch 1. November 2017 von Pfr. Theo Breisacher


Pfr. Theo Breisacher

Die 95 Thesen von Martin Luther waren im Herbst 1517 die Initialzündung zur Reformation. An entscheidenden Punkten hatte sich die damalige katholische Kirche vom biblischen Zeugnis entfernt. 500 Jahre später müssen wir feststellen, dass in der Kirche der Reformation erneut elementare biblische Wahrheiten in Frage gestellt werden. Eine christliche Kirche jedoch, die diese Wahrheiten aufgibt oder sie aufweicht, beraubt sich ihrer ursprünglichen Kraft und Identität. Eine durchgreifende Reformation unserer Kirche erscheint deshalb fast noch dringlicher als vor 500 Jahren. Wir laden dazu ein, die folgenden Thesen zum 31. Oktober 2017 in den Gemeinden, in den Kirchenbezirken und auf der Leitungsebene unserer Kirche zu diskutieren: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche

Seelsorgerliche Erwägungen zum Problem der Abtreibung

Dienstag 31. Oktober 2017 von Pastor Heinrich Kemner (1903-1993)


Pastor Heinrich Kemner (1903-1993)

Wenn ich etwas sagen darf zu einer sehr diffizilen und vielleicht der ernstesten Frage unserer Zeit, nämlich zur Frage der Abtreibung, dann möchte ich doch von vornherein feststellen, dass der Glaube, der Offenbarungsglaube, einen anderen Standpunkt hat als der Unglaube. Der Vogel sieht die Welt anders als der Frosch. Der Glaube, der biblische Glaube, nimmt die Schöpfungsordnung Gottes ernst. Nach dieser Schöpfungsordnung ist das Personsein des Menschen von einem besonderen Schöpfungsakt Gottes abhängig, und so sind die Gottesgebote vom Sinai und Horeb nicht nur in der Bibel festgehalten, sondern jedem menschlichen Gewissen irgendwie eingegraben. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Kirche, Lebensrecht, Seelsorge / Lebenshilfe

Sieben Thesen gegen Denglisch und Genderei in den Kirchen

Montag 30. Oktober 2017 von Deutsche Sprachwelt


Deutsche Sprachwelt

Laß-ab-Brief

Wahret Gottes Wort und Ehre! Lasset ab von Denglisch-Leere, Lasset ab von Genderei: Deutsch krankt durch diese Schänderei!

Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Male Martin Luthers berühmter Anschlag der 95 Thesen. Der Reformator legte mit seiner Bibelübersetzung die Grundlage für eine einheitliche deutsche Schriftsprache. Diese ist heute jedoch durch Denglisch und Genderei bedroht. Statt gegenzusteuern, mischen die Kirchen dabei kräftig mit. Solcherlei Auswüchse wirken wie ein Ablaß an den Zeitgeist, während die Kirchen das Kirchenvolk mißachten, das ganz anders spricht. Das darf so nicht weitergehen, daher ist es Zeit für neue Thesen! Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Gesellschaft / Politik, Kirche