Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Lebensrecht' Kategorie

Seelsorgerliche Erwägungen zum Problem der Abtreibung

Dienstag 31. Oktober 2017 von Pastor Heinrich Kemner (1903-1993)


Pastor Heinrich Kemner (1903-1993)

Wenn ich etwas sagen darf zu einer sehr diffizilen und vielleicht der ernstesten Frage unserer Zeit, nämlich zur Frage der Abtreibung, dann möchte ich doch von vornherein feststellen, dass der Glaube, der Offenbarungsglaube, einen anderen Standpunkt hat als der Unglaube. Der Vogel sieht die Welt anders als der Frosch. Der Glaube, der biblische Glaube, nimmt die Schöpfungsordnung Gottes ernst. Nach dieser Schöpfungsordnung ist das Personsein des Menschen von einem besonderen Schöpfungsakt Gottes abhängig, und so sind die Gottesgebote vom Sinai und Horeb nicht nur in der Bibel festgehalten, sondern jedem menschlichen Gewissen irgendwie eingegraben. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Kirche, Lebensrecht, Seelsorge / Lebenshilfe

„Die Schwächsten schützen“ – „Den Stummen eine Stimme geben“

Donnerstag 21. September 2017 von Walter Rominger


Walter Rominger

Der „Marsch für das Leben“ in Berlin: eine stille Provokation, die jedoch laut und deutlich auf einen Missstand hinweist: das massenhafte Töten Ungeborener

In Berlin ist man demonstrationserfahren. Demonstrationen gehören zum Berliner Alltag. Am 16. September sind diese dann aber gehäuft aufgetreten, waren doch innerhalb weniger Stunden vier solche „Veranstaltungen“. Auffällig ist indes, dass dabei die, die sich für den Schutz des menschlichen Lebens von der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle bis zu dessen natürlichem Lebensende einsetzt, die meisten Teilnehmer aufwies. Es ist eben nicht so, dass sich schon alle mit der massenhaften Abtreibung abgefunden oder resigniert haben. Die Zahl derjenigen, die sich seit Jahren alljährlich in Berlin im September einfinden um ein Zeichen dagegen zu setzen, hat in all den Jahren stetig zugenommen, was an sich bereits ein ermutigendes Zeichen ist. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Einladung zum „Marsch für das Leben“ am 16.09.17

Mittwoch 30. August 2017 von Administrator


Am 16. September, eine Woche vor der Bundestagswahl, findet in Berlin der Marsch für das Leben statt. Wir laden hiermit herzlich zur Teilnahme ein. Gemeinsam wollen wir ein Zeichen setzen gegen die 1.000 Kinder, die an jedem Arbeitstag in Deutschland noch im Mutterleib getötet werden und für eine Gesellschaft, in der auch die Ungeborenen, die Behinderten und Alten ein Recht auf Leben haben und umfassend geschützt und versorgt werden, gegen die sich ausbreitende „Kultur des Todes“ und für eine „Kultur des Lebens“. Die Teilnehmer des Marsches für das Leben stehen zu den Grundsätzen der Berliner Erklärung vom 19. September 2015, deren Wortlaut wir untenstehend veröffentlichen: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Euthanasiegesetz: Normen für eine Kultur des Todes?

Montag 26. Juni 2017 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe will noch in diesem Jahr über die mehr als ein Dutzend Verfassungsbeschwerden entscheiden, die gegen das am 6. November 2015 vom Deutschen Bundestag verabschiedete „Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ (Bundestagsdrucksache 18/5373)[1] angestrengt wurden. Gegen das umstrittene Gesetz, für das in der entscheidenden Abstimmung 360 der 602 anwesenden Bundestagsabgeordneten votierten – 233 stimmten dagegen, neun enthielten sich – und das sich gegen drei weitere konkurrierende Gesetzentwürfe durchsetzte,[2]liegen mehrere Verfassungsbeschwerden von sogenannten Sterbehilfevereinen, Palliativmedizinern und tödlich Erkrankten vor, die das Gesetz für zu restriktiv halten. Nach Ansicht des aus Ärzten bestehenden Arbeitsbündnisses „Kein assistierter Suizid in Deutschland!“, das sich ebenfalls an das Bundesverfassungsgericht wandte, ist das Gesetz hingegen nicht streng genug. Zudem sei es unvereinbar mit der hippokratischen Ethik.[3] Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

Römische Universität untersagt Auftritt von Lebensschützerin – Gianna Jessen überlebte ihre eigene Abtreibung

Freitag 19. Mai 2017 von Katholisches.info


Katholisches.info

(Rom) Die Diktatur der „politischen Korrektheit“ fordert ein weiteres Opfer. Am kommenden Samstag, dem 20. Mai, findet in Rom der diesjährige Marsch für das Leben statt. Es ist der siebte, der seit 2011 durchgeführt wird. Die Tage davor sind bereits von zahlreichen Lebensrechtsveranstaltungen geprägt. Für heute nachmittag war ein Vortrag samt Diskussion mit der US-Sängerin und aktiven Lebensschützerin Gianna Jessen an der Universität Roma Tre geplant. Jessen überlebte 1977 ihre eigene Abtreibung, die ihre Mutter in der 30. Schwangerschaftswoche mit einer Salzlösung durchführen ließ. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Bedrohliches Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Sterbehilfe

Montag 6. März 2017 von Christdemokraten für das Leben


Christdemokraten für das Leben

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in letzter Instanz das Urteil gefällt, dass der Zugang zu einem verschreibungspflichtigen Betäubungsmittel zur Selbsttötung „in extremen Ausnahmefällen“ nicht verwehrt werden darf. Dazu nimmt Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL) kritisch Stellung: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Petition: Aufruf an den Bundestag

Freitag 17. Februar 2017 von idea e.V.


idea e.V.

Massenphänomen Abtreibung: Die hohe Zahl muss wirksam reduziert werden!

In Deutschland ist in Vergessenheit geraten, dass Abtreibungen rechtswidrig sind! Der Embryo im Mutterleib hat ein von der Mutter unabhängiges Recht auf Leben. Regelmäßig wird gegen dieses Grundrecht verstoßen: denn jährlich werden über 100.000 Kinder im Mutterleib getötet – obwohl eine Abtreibung rechtswidrig ist und gemäß dem Bundesverfassungsgericht „für die ganze Dauer der Schwangerschaft grundsätzlich als Unrecht angesehen werden“ muss. Diese Tatsache ist kaum noch bekannt oder wird nicht ernst genommen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Demographie, Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

Die Tötung ungeborener Kinder darf nicht noch mehr zum Normalfall in Deutschland werden

Montag 13. Februar 2017 von Deutsche Evangelische Allianz


Deutsche Evangelische Allianz

Die Vorgänge um das entschlossene Nein von Chefarzt Thomas Börner in Dannenberg zu Abtreibungen müssen zu einem Weckruf werden

Bei etwa 100.000 registrierten Abtreibungen in Deutschland pro Jahr ist mehr als offensichtlich, dass es bei Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland nicht mehr um außergewöhnlich begründete Notsituationen geht, sondern ein unkontrolliertes Massenphänomen eingetreten ist. Die Vorgänge um das entschlossene Nein von Chefarzt Thomas Börner in Dannenberg zu Abtreibungen müssen zu einem Weckruf führen und die längst überfällige Überprüfung einläuten, die das Bundesverfassungsgericht in seinem berühmten Urteil vom Mai 1993 gefordert hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht, Medizinische Ethik

Solidarität mit Thomas Börner und Markus Fröhling – gegen die „Kultur des Todes“ in den Capio-Kliniken! – Unterschriftenaktion

Samstag 11. Februar 2017 von CitizenGO


CitizenGO

Sehr geehrter Herr Reitz,

in Ihrer Eigenschaft als Geschäftsführer des Klinikbetreibers „Capio Deutsche Klinik“, haben Sie der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass in der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik auf jeden Fall weiterhin Abtreibungen nach der Indikationslösung durchgeführt werden. Für das Unternehmen stehe der individuelle Wunsch und das gesundheitliche Wohl der Patientinnen an erster Stelle. Die Einrichtungen seien weltanschaulich neutral. Mit dieser Ankündigung sind sie Thomas Börner, dem Leiter der gynäkologischen Abteilung der Capio-Elbe-Jeetzel-Klinik und dem Klinikleiter Markus Fröhling in den Rücken gefallen. Auslöser für Ihr Verhalten und Ihre Ankündigung dürfte die massive Pressekampagne, an der sich fast alle namhaften deutschen Printmedien und der NDR beteiligten und der durch Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD) ausgeübte Druck – immerhin hatte die Gesundheitsministerin mit dem Entzug von Fördergeldern gedroht – gewesen sein. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Lebensrecht

Ungeklärt: Verantwortung für das Leben oder Beihilfe zum Suizid?

Montag 16. Januar 2017 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Alter, Behinderung, Schmerz und Krankheit sind unabweisbare Realitäten des menschlichen Lebens, wenngleich ihre gesellschaftliche Bewertung historisch und kulturell variiert. Sind sie ein Moment der conditio humana oder bloß Defizite, die dem Leben letztlich die Würde rauben? Unter Berufung auf Autonomie erschien etwa Gunther Sachs der Suizid als eine verlockende Alternative, wie er in seinem Abschiedsbrief zum Ausdruck brachte: „Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Lebensrecht