Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Theologie' Kategorie

Erfüllt die Lutherbibel 2017 die an sie gesteckten Erwartungen? – Untersuchungen zu ausgewählten Bibelstellen

Freitag 12. Januar 2018 von Pfr. Dr. Jochen Teuffel


Pfr. Dr. Jochen Teuffel

Die „Biblia/Das ist/Die gantze Heilige Schrifft: Deudsch/Auffs new zugericht./D. Mart. Luth.“, also die sogenannte „Lutherbibel“, die 1545 in Wittenberg von Hans Lufft gedruckt worden ist, kann in ihrer Bedeutung für die evangelische Kirche wie für die deutsche Sprache nicht hoch genug geschätzt werden. Wenn zum Reformationsjubiläum eine revidierte „Lutherbibel 2017“ von der Deutschen Bibelgesellschaft veröffentlicht worden ist, darf nachgefragt werden, ob der Kirche damit ein Dienst am Evangelium erwiesen worden ist. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Theologie

„Sollte Gott gesagt haben…?“ – Die württembergische Synode und das evangelische Schriftprinzip

Mittwoch 10. Januar 2018 von Pfr. Dr. Tobias Eißler


Pfr. Dr. Tobias Eißler

Ende November 2017 hat die württembergische Synode über das „Kirchliche Gesetz zur Einführung einer Ordnung der Amtshandlung anlässlich der bürgerlichen Eheschließung zwischen zwei Personen gleich Geschlechts“ abgestimmt. Die für dieses Gesetz erforderliche Zweidrittelmehrheit wurde knapp verfehlt (62 Ja-Stimmen/ 33 Nein-Stimmen/ 1 Enthaltung). Infolgedessen bleibt es in der württembergischen Kirche dabei, dass der Bräutigam seine Braut zum Altar führt, nicht etwa der Mann einen Mann oder die Frau eine Frau. Die sogenannte „Homosegnung“ oder „Homoehe“ würde nicht weniger bedeuten als einen Bruch mit 2000 Jahren Christentum und 4000 Jahren Judentum im Verständnis dessen, was Ehe ist und was Gott segnet. Die dokumentierten Voten aus der Synode zeigen, dass eine Mehrheit diesen Bruch für richtig hält und rechtfertigt. Darüber kann man aus der Sicht einer biblisch-reformatorischen Theologie nur erschrecken. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Sexualethik, Theologie

Zur Segnungsdiskussion

Sonntag 7. Januar 2018 von Prof. Dr. Rainer Mayer


Prof. Dr. Rainer Mayer

1.) Ausgangsfrage

Weshalb hat die Diskussion um die kirchliche Trauung von hs-Lebenspartnerschaften ein so großes Gewicht und warum beschäftigen sich Synoden und Kirchenleitungen so intensiv damit? Gibt es nicht wichtigere Fragen auf dogmatisch-ethischem Gebiet und in pastoraltheologischer Sicht? Wo, wann und warum ist ein „status confessionis“ gegeben?  Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Sexualethik, Theologie

Statt Berechnung – Der fröhliche Tausch. Selbstgerechtigkeit oder Umkehr zu Jesus Christus?

Mittwoch 27. Dezember 2017 von Prof. Dr. Rainer Mayer


Prof. Dr. Rainer Mayer

Die erste der 95 Thesen Martin Luthers vom 31. Oktober 1517 lautet: „Da unser Herr und Meister Jesus Christus spricht: Tut Buße!, will er, dass das ganze Leben seiner Gläubigen eine stete und unaufhörliche Buße sein soll.“ Diese These ist wie eine Überschrift mit Doppelpunkt. Die weiteren Thesen entfalten diese Grundaussage. Was ist gemeint? Wenn das ganze Leben eines Christen eine stete und unaufhörliche Buße sein soll, dann geht es um eine grundsätzliche innere Haltung und neue Einstellung Gott gegenüber. Man kann mit Gott nämlich nicht im Kaufmannsschema rechnen und gegenrechnen nach dem Motto: Du gibst mir Vergebung, ich gebe dir „gute Werke“. Vielmehr ist alles, wirklich alles, reines Gnadengeschenk, sowohl die Vergebung selbst als auch die daraus fließenden guten Taten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Seelsorge / Lebenshilfe, Theologie

Gott war in Christus. Die Gewissheiten der Bibel im Streit zwischen Theologie, Kirche und Gemeinde

Samstag 23. Dezember 2017 von Pastor Harm Bernick


Pastor Harm Bernick

Regelmäßig zu den großen christlichen Festen erscheinen in den Magazinen religionskritische Artikel – vor Weihnachten werden dazu Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Geburt von Jesus („Ist Jesus wirklich in Bethlehem geboren?“) oder an Bekenntnisaussagen („… geboren von der Jungfrau Maria…“) vorgetragen. Gelegentlich tun das auch Pfarrer, in jüngster Zeit kirchenleitende Persönlichkeiten in der Tagespresse. Und alle berufen sich auf Ergebnisse der sog. historisch-kritischen Forschung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Theologie

Die Entrückung der Gemeinde Jesu – biblische Leitlinien

Montag 18. Dezember 2017 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Das Wesen der Gemeinde und die Notwendigkeit der Entrückung

Die Begründung für die Notwendigkeit der Entrückung liegt im Wesen der Gemeinde. Sie ist der Leib Christi (1 Kor 12,27). Sie ist Gottes heiliger Tempel (1 Kor 3,16; Eph 2,21). Nach Joh 14,23 wohnt der Dreieinige Gott auf Dauer in ihr. Diese ewige Verbundenheit der Gemeinde mit Christus muss auch nach dem Tod der Christen gewährleistet bleiben. Deswegen vereinigt sich das Haupt mit seinen Gliedern (2 Thess 2,1) und verleiht ihnen einen neuen Leib. (Phil 3,20f.) Die Vereinigung von Haupt und Gliedern ist noch enger als diejenige von Bräutigam und Braut (meist ein Bild für Israel). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Theologie

Die Wiederkunft Christi zum Gericht – biblische Leitlinien

Mittwoch 13. Dezember 2017 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

1.) Jesus Christus ist ewiger Prophet, Priester und König

Prophet ist Christus seit Ewigkeiten, denn er ist das Wort Gottes. Als Mensch gewordener Gottessohn übte er das Prophetenamt in Israel aus. Seit seiner Höllen- und Himmelfahrt und Erhöhung übt er es durch den Heiligen Geist an der ganzen Menschheit aus. Sein Priesteramt übt er aus, seitdem er in den Himmel eingegangen ist (Hebr. 9,24). Priester sein bedeutet, dass er die Not der Welt zu Gottes Thron trägt und Gottes Segen in die Welt bringt. Sein Königsamt wird er nach seiner Wiederkunft auf der neuen Erde im Neuen Jerusalem ewig ausüben (Luk 1,33). Vorher muß er in Gottes Auftrag das Böse und den Bösen richten (Apg 10,42; 17,31). Im Alten Testament ist das Königsamt immer mit dem Richteramt verbunden. Die 7-fach versiegelte Schriftrolle (Offb 5,1) ist die Einsetzungsurkunde zum Richter und König. Die Entsiegelungen lösen die Gerichte aus, die aufgeschlagene Rolle dokumentiert den Beginn des Königtums. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Israel, Theologie

Buchempfehlung: Roger Liebi, Die Bibel – absolut glaubwürdig!

Freitag 8. Dezember 2017 von Administrator


Die Bibel erhebt den hohen Anspruch, Gottes an die Menschheit offenbartes Wort zu sein. In unserer heutigen Welt können das aber nur noch wenige erkennen und daher glauben. Zu gross sind die Hindernisse durch Aufklärung, historisch-kritische Bibelforschung, Wissenschaft, überbordende einseitige Information und Indoktrination. Dazu kommt das Problem, dass selbst gläubige Bibelleser häufig auf Stellen stossen, die offensichtlich im Widerspruch mit ihrem eigenen Verstand stehen. Für einen Neuleser sind dann solche Stellen häufig der Anlass dafür, dieses so schwer leserliche Buch wieder wegzulegen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Buchempfehlungen, Theologie

Der Weg in und durch die Postmoderne – und die Antwort der christlichen Verkündigung

Montag 27. November 2017 von Pfr. Dr. Stefan Felber


Pfr. Dr. Stefan Felber

1. Geistliche Vorbesinnung aus 1. Joh 5,4 und Offb 12,11

„Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“  (1. Joh 5,4)

Glaube kann nicht von der Welt sein, sonst kann er die Welt nicht überwinden (ähnlich 2,17!). Glaube darf auch nicht menschlicher Natur sein, sonst hätte er nicht die Macht über den Teufel. Glaube muß göttlich („von Gott geboren“) sein oder er ist so vergänglich und sündig wie die Welt selbst. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Theologie

Die Bibel – ein Buch der Heilsgeschichte. Eine kurze Einführung.

Sonntag 26. November 2017 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Heilsgeschichte nennt man das in der Bibel geoffenbarte und zum Heil der Menschen und zur Neuschöpfung der Welt hinführende Handeln Gottes. Man kann im Alten und Neuen Testament sieben große Heilstaten Gottes erkennen.

1. Die erste Schöpfung. In der ersten Woche der Weltgeschichte wird der Mensch als Mann und Frau erschaffen und empfängt die erste Heilsverheißung: er soll ein Ebenbild Gottes sein. Das bedeutet: er soll ein Repräsentant des Wesens und der Liebe Gottes auf der Erde sein. Darüber hinaus bekommt er einen doppelten Segen: Gott stattet ihn mit Fruchtbarkeit aus, und er wird zum König über die Erde eingesetzt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Israel, Kirche, Theologie