Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Ehe u. Familie' Kategorie

Wir sagen Ja zum Wunder der Ehe! Wir sagen Nein zum Konstrukt „Ehe für alle“!

Mittwoch 18. April 2018 von Pfr. Dr. Tobias Eißler


Pfr. Dr. Tobias Eißler

Am 1. Oktober 2017 trat das „Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts“ in Kraft. Dieses Gesetz löst die Klarheit des Begriffs „Ehe“ auf. Ehe ist per Definition eine Verbindung zwischen Mann und Frau. Jetzt soll die Verbindung zwischen zwei Männern oder zwei Frauen ebenso heißen. Was nicht gleich ist, sollte aber nicht gleich benannt werden, schon aus logischen, sprachlichen und rechtlichen Gründen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Verfassungswidrigkeit der sog. „Ehe für alle“

Montag 19. März 2018 von Christian Hausen


Christian Hausen

Interessant ist der Artikel von Professor Matthias Jestaedt zur „Homo-Ehe“, welchen die FAZ am 5. Juli 2017 veröffentlicht hatte. Als Rechtsanwalt kann ich den Ausführungen in manchen Punkten beipflichten, gerade zur vorgetragenen Rechtsprechung; aber die Schlussfolgerung des Autors zur Akzeptanz durch das Bundesverfassungsgericht erscheint mir eher als persönliche Empfindung, ohne die für einen Hochschullehrer angemessene argumentative Untermauerung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Kleine Renaissance der Ehe

Donnerstag 15. März 2018 von Jürgen Liminski


Jürgen Liminski

Es wird wieder mehr geheiratet in Deutschland. 2016 gaben sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 410.000 Paare das Ja-Wort, zehntausend (2,6 Prozent) mehr als im Vorjahr und 2014 waren es nur 386.000. Der Trend ist erkennbar. In den fünfziger Jahren freilich waren es rund 600.000 Eheschließungen, in den sechzigern begann die Kurve zu sinken um bis zur Jahrtausendwende deutlich mehr als ein Drittel zu verlieren. Das ist nicht so dramatisch wie die Geburtenzahlen, die sich im vergleichbaren Zeitraum glatt halbierten, aber der Zusammenhang ist eindeutig. Die meisten Kinder – mehr als achtzig Prozent – werden auch heute in Ehen geboren. Etwa 90 Prozent der verheirateten Frauen zwischen 40 und 44 Jahren haben Kinder. Bei Ehepaaren wachsen in Deutschland rund 10 Millionen Kinder auf, drei von vier Kindern leben bei ihren leiblichen und verheirateten Eltern. Der Staat hätte ein Interesse daran, die Ehe zwischen Mann und Frau zu fördern. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Für Familien kein Kurswechsel in Sicht. Über die Verschiebung der CDU-Familienpolitik in der Merkel-Ära

Montag 8. Januar 2018 von Birgit Kelle


Birgit Kelle

Im Sommer 2016 hatten sich in Berlin die Größen der deutschen Frauen-Politik versammelt, um sich gegenseitig zu feiern. Das Frauenministerium beging seinen 30. Geburtstag, von Rita Süssmuth bis Renate Schmidt waren fast alle Ehemaligen zum Festakt gekommen, nur Ursula von der Leyen jettete gerade irgendwo in der Welt herum. Angela Merkel war da. Wäre es nicht im Wikipedia-Eintrag gelistet, hätte man vermutlich längst vergessen, dass auch Merkel einst im Kabinett Kohl dreieinhalb Jahre lang das Amt der Frauen- und Jugendministerin bekleidete, als Vorgängerin von „Rüschenbluse“ Claudia Nolte. Die Kanzlerin nutzte bei der Festrede die Gelegenheit, ihr „größtes Nightmare-Erlebnis“, wie sie es formulierte, als junge Frauenministerin zum Besten zu geben. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Vergesst das Gießen nicht!

Montag 11. Dezember 2017 von Ruth Heil


Ruth Heil

Wer seiner Liebe keine Nahrung gibt, muss sich nicht wundern, wenn die Gefühle austrocknen.

Dass Zimmerpflanzen vertrocknen, wenn man sie nicht gießt, weiß jeder. Dass Käfigvögel sterben, wenn sie nicht gefüttert werden, ist logisch. Kinder sind ganz darauf versessen, ein Haustier zu haben. Wenige Wochen später macht es ihnen aber oft keinen Spaß mehr, denn dieses Tier muss versorgt werden. Nur streicheln genügt nicht. In der Ehe geht es oft ähnlich. Man heiratet aus lauter Liebe. Doch im Laufe der Jahre ist diese Liebe mit Aufgaben verbunden. Missverständnisse trüben die Stimmung. Der Alltag ist anstrengend. Man hofft, durch den Partner Entlastung zu finden. Der aber trägt genug an der eigenen Last. Man erträgt sich schließlich nur noch. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Seelsorge / Lebenshilfe

Es gibt kein „drittes Geschlecht“

Freitag 17. November 2017 von Christa Meves


Christa Meves

Der neue Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (1), das auf der Grundlage des Christentums beruht, leistet einer Verhöhnung Gottes Vorschub: Es enthält die Gefahr, die Genderideologie zu stützen. Es stanzt im Hinblick auf die rechtlichen Kategorien „männlich“ und „weiblich“ plötzlich ein „drittes Geschlecht“ aus dem Boden! Das Gesetz wird so um eine Kategorie erweitert, die es in Wirklichkeit – jedenfalls bei 99% aller gesund geborenen Menschen gar nicht gibt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Sexualethik

Martin Luthers Ehe und Familie

Mittwoch 15. November 2017 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

1524 legte Luther sein Mönchsgewand ab. Nachdem er die Sakramentalität der Ehe und die Gültigkeit der Mönchsgelübde bestritten, den Zölibat abgeschafft und eine lebenslange Enthaltsamkeit für kaum lebbar erklärt hatte, entschloss er sich nach langem Zögern selbst zur Ehe. Am 13. Juni 1525 heiratete er die 26jährige, ehemalige Nonne Katharina von Bora (1499 – 1552), die 1523 aus dem Kloster Nimptschen bei Grimma nach Wittenberg geflohen war. Katharina war eine kluge, gebildete und überaus tüchtige Frau, die für Luther zeitlebens in jeder Hinsicht eine große Stütze dargestellt hat; selbst für regelmäßige Einkommen der Familie sorgte sie, indem sie im lutherschen Haus eine Studentenherberge unterhielt. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Kirche

Pressemitteilung: Ohne Frauen läuft es nicht rund!

Donnerstag 26. Oktober 2017 von Verband Familienarbeit e.V.


Verband Familienarbeit e.V.

Brigitte Zypries schreibt auf der Internetseite Change.org: „Ohne starke Frauen in der Wirtschaft und ohne ihren Anteil an der Wertschöpfung läuft in Deutschland nichts. – Nun muss es darum gehen, Wertschöpfung und Wertschätzung in Einklang zu bringen.“(1) Sabine Mänken, die stellv. Vorsitzende des Verbandes Familienarbeit antwortet darauf: „Danke Frau Zypries für Ihren Aufruf auf Chance org! – Sie mahnen an, den Beitrag von Frauen an der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung sichtbarer zu machen und wertzuschätzen und spalten damit gleichzeitig die Frauen und die Gesellschaft!“ Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik

Bindung, Bildung und Zukunftssicherung – Was Wirtschaft und Gesellschaft zusammenhält

Mittwoch 25. Oktober 2017 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Der Zusammenhalt der Gesellschaft spielt bei den Jamaika-Gesprächen offenbar thematisch eine Rolle, jedenfalls reden einige Teilnehmer davon als Ziel künftiger Zusammenarbeit im „Projekt Jamaika“. Es ist in diesem Zusammenhang nicht die Rede von Familie. Aber die Voraussetzungen, von denen der Staat lebt und die er selber nicht schaffen kann, entstehen in der Familie. Deshalb wird, folgt man der wissenschaftlichen Literatur, „die Erzeugung solidarischen Verhaltens“ auch als ein Grund für den verfassungsrechtlichen Schutz der Familie genannt. Es sei eine Leistung, schrieb der Nestor der Familienpolitik, Heinz Lampert, die in der Familie „in einer auf andere Weise nicht erreichbaren Effektivität und Qualität“ erbracht werde (Priorität für die Familie, 16). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gesellschaft / Politik, Wirtschaftsethik

Es fehlen die Worte – Kommentar zur „Ehe für alle“

Mittwoch 18. Oktober 2017 von Pfr. Hans Heidenreich


Pfr. Hans Heidenreich

„Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde … und schuf sie als Mann und Frau.“ heißt es am Anfang der Bibel (1Mose 1,27). Ein Freund erzählte mir, dass er ohne Vater aufgewachsen ist. Erst im Nachhinein wurde ihm klar: „Mir fehlte der Vater!“ „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein.“ (Jesus in Markus 10,7). Das alles geht mir durch den Kopf nach der Entscheidung  „Ehe für alle“. Das Gefühl: Es gibt nichts Festes mehr. Wieder ist ein Eisberg abgebrochen. Verflüssigung aller Werte. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Kirche