Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Predigten / Andachten' Kategorie

Andacht über 1 Mose 1,27 und 28

Samstag 22. Juli 2017 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bild, zum Bilde Gottes schuf  er ihn und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und macht sie euch untertan. 

Das sind knappe, aber klare und zeitlos gültige Aussagen, aus denen Gottes Wille und seine unveränderliche Schöpfungsordnung erkennbar wird, die solange besteht, wie es die Erde geben wird. Und das ist eine sehr gute Ordnung, nach der sich die Menschen und Kulturen aller Zeiten ausrichten und die auch nie infrage gestellt wurde. Nun ist es aber so, dass der Mensch, als Rebell gegen Gott, immer wieder versucht, Gottes Schöpfungsordnungen „zu verbessern“, was, wie alle bisherigen gescheiterten Ideologien zeigen, immer nur Unheil und Schaden stiften kann. Und so wird es auch weiterhin sein. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Gemeinde, Gesellschaft / Politik, Predigten / Andachten

Sola fide – Allein durch den Glauben (6 Thesen zum Reformationsjubiläum)

Dienstag 11. Juli 2017 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

1. Jesu Botschaft lautete: „Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“ (Mk 1,15) Diese Botschaft, dass allein der Glaube an Jesus Christus das ewige Heil schenkt, war damals und ist bis heute einzigartig. „Glauben“ und „Geloben“ hängen zusammen. Christlicher Glaube besteht in einer personalen Bindung an Jesus Christus. Die Weltreligionen schreiben fromme Leistungen und Handlungen vor, um von Gott angenommen zu werden bzw. zum Heil zu kommen. Das Judentum z.Zt. Jesu kannte 613 aus dem A.T. entnommene Einzelvorschriften. Bis heute sehen fromme Juden die Thora („Weisung“) als Weg zur Erlösung an.  Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gemeinde, Kirche, Predigten / Andachten, Theologie

Geistliches Wort über 2. Timotheus 3,14-17: „Auf das Evangelium zurückgeworfen“

Freitag 7. Juli 2017 von Dr. Jörg Michel


Dr. Jörg Michel

„Du aber / bleibe in dem das du gelernet hast / vnd dir vertrawet ist / Sintemal du weissest / von wem du gelernet habst / 15 Vnd weil du von kind auff die heilige Schrifft weissest / kan dich dieselbige vnterweisen zur seligkeit / durch den glauben an Christo Jhesu. 16 Denn alle Schrifft von Gott eingegeben / ist nütz zur lere / zur straffe / zur besserung / zur züchtigung in der gerechtigkeit / 17 Das ein Mensch Gottes / sey volkomen / zu allem guten werck geschickt.“ (2 Tim 3,14-17) (Luther 1545, letzte Hand) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Kirche, Predigten / Andachten

Predigt über 2. Korinther 4, 7-11: Warum Gott unzerbrechliche Schätze in zerbrechliche Gefäße legt.

Mittwoch 28. Juni 2017 von Dietmar Kamlah


Dietmar Kamlah

Diesen Schatz tragen wir aber in zerbrechlichen Tongefäßen, wie wir es sind, damit deutlich wird, dass die alles überragende Kraft von Gott stammt und nicht von uns. Von allen Seiten werden wir bedrängt, sind aber nicht erdrückt; wir sind oft ratlos, aber nicht kopflos, wir werden verfolgt, sind aber nicht verlassen, wir werden zu Boden geschlagen, und kommen doch nicht um. Immer und überall tragen wir das Sterben von Jesus an unserem Körper herum, damit auch sein Leben an uns deutlich sichtbar wird. Weil wir zu Jesus gehören, werden wir als Lebende ständig dem Tod ausgeliefert, damit sein Leben auch an unserem sterblichen Körper offenbar wird. (2. Korinther 4, 7-11) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über 1. Könige 8,20-24.27-28: Christi Himmelfahrt und die himmlische Berufung der Christen

Freitag 23. Juni 2017 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck

„Und der HERR hat sein Wort wahr gemacht, das er gegeben hat; denn ich bin zur Macht gekommen an meines Vaters David statt und sitze auf dem Thron Israels, wie der HERR zugesagt hat, und habe gebaut ein Haus dem Namen des HERRN, des Gottes Israels, 21 und habe dort eine Stätte zugerichtet der Lade, in der die Tafeln des Bundes sind, den er geschlossen hat mit unsern Vätern, als er sie aus Ägyptenland führte. 22 Und Salomo trat vor den Altar des HERRN angesichts der ganzen Gemeinde Israel und breitete seine Hände aus gen Himmel 23 und sprach: HERR, Gott Israels, es ist kein Gott weder droben im Himmel noch unten auf Erden dir gleich, der du hältst den Bund und die Barmherzigkeit deinen Knechten, die vor dir wandeln von ganzem Herzen; 24 der du gehalten hast deinem Knecht, meinem Vater David, was du ihm zugesagt hast. Mit deinem Mund hast du es geredet, und mit deiner Hand hast du es erfüllt, wie es offenbar ist an diesem Tage. … 27 Aber sollte Gott wirklich auf Erden wohnen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen – wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe? 28 Wende dich aber zum Gebet deines Knechts und zu seinem Flehen, HERR, mein Gott, damit du hörst das Flehen und Gebet deines Knechts heute vor dir“. (1. Könige 8,20-24.27-28) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Verstopfte Brunnen

Freitag 16. Juni 2017 von Pfr. Matthias Köhler


Pfr. Matthias Köhler

Isaak ließ die Wasserbrunnen wieder aufgraben, die sie zur Zeit Abrahams, seines Vaters, gegraben hatten und die die Philister verstopft hatten nach Abrahams Tod, und nannte sie mit denselben Namen, mit denen sein Vater sie genannt hatte. (1. Mose 26, 18)

Es tut gut, wie bodenständig und lebensnah Gottes Wort ist. Da lesen wir von Isaak, wie er mit Gottes Hilfe ein ganz praktisches Problem des Lebens, ja des Überlebens löst. Denn ums Überleben geht es bei dieser Freilegung der bewährten aber leider von den Feinden verstopften Brunnen. Im Jahr des Reformationsjubiläums kann uns dies alttestamentliche Ereignis ein eindrückliches Bild für das sein, was Reformation bedeutet. Luther sah es so, als er in einer Predigt über 1. Mose 26 ausführte: Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über das Christusbekenntnis des Petrus (Mk 8,27-33): Wie kann ich Jesus erkennen?

Freitag 2. Juni 2017 von Johann Hesse


Johann Hesse

Unterwegs nach Cäsarea Philippi

Jesus hatte in der galiläischen Stadt Betsaida einen Blinden geheilt, der Geburtsstadt der beiden Brüder Andreas und des Philippus. Betsaida lag an der Nordostseite des Sees Genezareth, wo der Jordan vom Norden kommend in den See fließt. Von hier wanderten Jesus und die Jünger hinauf in das fruchtbare Quellgebiet des Jordans unterhalb des 2.800 Meter hohen Hermons in das Gebiet um die Stadt Cäsarea Philippi. Um diese Gegend zu erreichen, war eine Strecke von 35 km zu laufen. Jesus und die Jünger wanderten durch eine wunderschöne Landschaft mit üppiger Vegetation immer am Flusslauf entlang, so dass die Trinkwasserversorgung zu jeder Zeit gesichert war. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über Joh 7,37-39: „Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!“

Mittwoch 31. Mai 2017 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck
„Aber am letzten Tag des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.“ (Johannes 7, 37-39)

1. Jesus geht zum Fest

Jesus war zum Fest Sukkot nach Jerusalem hinaufgegangen. Das Laubhüttenfest gehört wie auch Pessach und Schawuot zu den drei Wallfahrtsfesten, um im Jerusalemer Tempel zu opfern. Es dauert 7 Tage und ist ein sehr fröhliches und ausgelassenes Fest. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über Psalm 68,19: Des Herrn triumphierende Himmelfahrt

Mittwoch 24. Mai 2017 von Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)


Charles Haddon Spurgeon (1834-1892)

«Du bist in die Höhe gefahren und hast das Gefängnis gefangen; Du hast Gaben empfangen für die Menschen, auch für die Abtrünnigen, daß Gott, der Herr, dennoch daselbst bleiben wird» (Psalm 68,19).

Der Berg Zion war den Händen der Jebusiter entrissen worden. Sie hatten denselben noch behauptet, nachdem das übrige Land bereits eingenommen worden war; aber David hatte ihn endlich doch genommen. Dies war der Berg, der von alters her von Jehova zum Tempelplatz bestimmt war. David brachte deshalb die Lade Gottes unter freudigem Jauchzen aus dem Hause Obed-Edoms nach der Stätte, wo sie bleiben sollte. Dies ist die buchstäbliche Tatsache, auf welche sich das Bild des Textes bezieht. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Wenn Frauen das Volk beherrschen

Montag 22. Mai 2017 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Kinder sind Gebieter meines Volks, und Frauen beherrschen es. Mein Volk, deine Führer verführen dich und verwirren den Weg, den zu gehen sollst! (Jesaja 3, 12)

Ich erhalte unter anderem regelmäßig den Newsletter der Katholischen Wochenzeitschrift „Christ in der Gegenwart“ aus Freiburg. Anfang Mai erschien hier ein umfangreicher Beitrag zum Thema „Leitkultur“, der sich sachlich mit der Flüchtlingsproblematik auseinandersetzte und der alles andere als das ist, was man in der üblichen Weise als „rechtspopulistisch“ bezeichnet. Was mich nachdenklich stimmte, war die Aussage, dass die Zuwanderer aus islamisch geprägten Ländern nur wenig bis keinen Respekt vor unserer staatlichen Ordnung haben und dass sie die deutschen Männer für „Weicheier“ halten, die, wie die Ereignisse an Silvester 2015 in Köln zeigten, nicht fähig und in der Lage sind, ihre Frauen zu schützen und zu verteidigen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Gesellschaft / Politik, Predigten / Andachten