Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Predigten / Andachten' Kategorie

Andacht über Apg. 2,42

Sonntag 12. November 2017 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. (Apg 2,42)

Der christliche Glaube ist nicht beliebig und schwebt nicht irgendwo im luftleeren Raum, sondern bedarf einer sicheren und verbindlichen Grundlage, in Form einer Lehre. Der Evangelist Lukas beginnt sein Evangelium, das er einem gewissen Theophilus (auf Deutsch „Gottlieb“) widmet (der dafür auch für die weitere Verbreitung sorgen musste) unter anderem mit den Worten „damit du den sicheren Grund der Lehre erfährst, in der du unterrichtet bist“ (Lukas 1,4). Diesen Bericht setzt er dann mit der Apostelgeschichte fort. Es ist sehr wichtig zu wissen, dass es einen sicheren Grund für unseren Glauben gibt, der sich auf die gesamte Schrift und nicht nur auf das Lukasevangelium bezieht. Die Apostel und Evangelisten legen allergrößten Wert auf die Reinheit der Lehre, die nicht verfälscht, verwässert und verkürzt werden darf. Eine Gefahr, die zu allen Zeiten bestand, auch wenn sich der Inhalt der Irrlehren, bis zum heutigen Tag, ständig wandelt und es nach wie vor gefährlich werden kann, sich gegen Irrlehren auszusprechen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über Lukas 7,11-17 am 16. Sonntag nach Trinitatis

Sonntag 8. Oktober 2017 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

Und es begab sich danach, daß er in eine Stadt mit Namen Nain ging; und seiner Jünger gingen viel mit ihm und viel Volks. Als er aber nahe an das Stadttor kam, da trug man einen Toten heraus, der ein einiger Sohn war seiner Mutter; und sie war eine Witwe, und viel Volks aus der Stadt ging mit ihr. Und da sie der Herr sah, jammerte ihn derselbigen und sprach zu ihr: Weine nicht. Und trat hinzu und rührte den Sarg an, und die Träger standen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, stehe auf. Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden. Und er gab ihn seiner Mutter. Und es kam sie alle eine Furcht an und preiseten Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht. Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze jüdische Land und in alle umliegende Länder. (Lukas 7,11-17) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Ist Gott nachtragend? Andacht über 2 Mose 20,5f.

Samstag 7. Oktober 2017 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. (2. Mose 20,5 und 6)

Was ist von dieser Aussage zu halten? Steht im Wort Gottes nicht an verschiedenen Stellen geschrieben, dass jeder für seine eigenen Sünden einstehen muss und die Schuld der Eltern nicht den Kindern angelastet wird. Ich meine, dass mit den heutigen Versen eine andere Wirkungskette angesprochen wird, die wir bereits in der Ur- bzw. Erbsünde vorfinden, wonach sich die Rebellion gegen Gott, angefangen beim ersten Menschenpaar, auf alle Nachkommen übertragen hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Wie Christen leben sollen (Predigt über Luk 6,36-42)

Samstag 30. September 2017 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr auch nicht verdammt. Vergebet, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein voll, gedrückt, gerüttelt und überflüssig Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, da ihr messet, wird man euch wieder messen. Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Mag auch ein Blinder einen Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen? Der Jünger ist nicht über seinen Meister; wenn der Jünger ist wie sein Meister, so ist er vollkommen. Was siehst du aber einen Splitter in deines Bruders Auge, und des Balken in deinem Auge wirst du nicht gewahr? Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: halte still, Bruder, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und du siehst selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuvor den Balken aus deinem Auge und besiehe dann, dass du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehest (Luk 6,36-42). Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

‚Der Mensch – Gottes wunderbare Schöpfung‘ (Andacht über 1 Mose 2,7)

Samstag 16. September 2017 von Jörgen Bauer


Jörgen Bauer

 

Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. (1. Mose 2,7)

Wenn man in einer intensiven ärztlichen Behandlung ist, befasst man sich auch mit der organischen Natur des Menschen, wobei festzustellen ist, dass der Mensch ein unfassbares Schöpfungswunder ist. Unfassbar wie die Organe zusammenwirken und wie überaus perfekt und letztlich unerklärlich alles reguliert, abgestimmt und gesteuert wird. Aussagen wie diese, dass das alles durch Evolution „von selbst, rein zufällig und ohne zielgerichtete Absicht entstanden ist“, können so nur als Zeichen bodenloser Dummheit und Ignoranz verstanden werden. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über Markus 10,1-12: Von der Unauflöslichkeit der Ehe

Freitag 8. September 2017 von Johann Hesse


Johann Hesse

Und er machte sich auf und kam von dort in das Gebiet von Judäa und jenseits des Jordans. Und abermals lief das Volk in Scharen bei ihm zusammen, und wie es seine Gewohnheit war, lehrte er sie abermals. 2 Und Pharisäer traten zu ihm und fragten ihn, ob ein Mann sich scheiden dürfe von seiner Frau; und sie versuchten ihn damit. 3 Er antwortete aber und sprach zu ihnen: Was hat euch Mose geboten? 4 Sie sprachen: Mose hat zugelassen, einen Scheidebrief zu schreiben und sich zu scheiden. 5 Jesus aber sprach zu ihnen: Um eures Herzens Härte willen hat er euch dieses Gebot geschrieben; 6 aber von Beginn der Schöpfung an hat Gott sie geschaffen als Mann und Frau. 7 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird an seiner Frau hängen, 8 und die zwei werden „ein“ Fleisch sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern „ein“ Fleisch. 9 Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden. 10 Und daheim fragten ihn abermals seine Jünger danach. 11 Und er sprach zu ihnen: Wer sich scheidet von seiner Frau und heiratet eine andere, der bricht ihr gegenüber die Ehe; 12 und wenn sich eine Frau scheidet von ihrem Mann und heiratet einen andern, bricht sie ihre Ehe. (Markus 10,1-12) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Ehe u. Familie, Predigten / Andachten, Sexualethik

Gott ist der Herrscher über Naturgewalten

Donnerstag 7. September 2017 von Friedemann Hägele


Friedemann Hägele

Die Menschen in den von Naturkatastrophen betroffenen Gebieten der Welt leiden immens und haben schwere Folgelasten zu tragen. Gegen die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde haben alle Generationen seit Menschengedenken anzukämpfen. Feuer: Waldbrände, Blitzeinschläge bei Gewittern, aber viele Feuersbrünste werden auch durch Menschen ausgelöst. Denken wir nur an gelegte Brände und an die Feuerstürme in Bombennächten! Wasser: Sturmfluten, Tsunami und unzählige Überschwemmungen suchen die Menschheit heim. Von der Sintflut, die der lebendige Gott über eine total sündige Menschheit hereinbrechen ließ, ganz zu schweigen. Luft: Schneisen der Zerstörung verursachen Orkane, Tornados und Hurrikans. Erde: Feuerspeiende Vulkane mit glühender Lava und Erdbeben lösen Furcht und Schrecken aus. Es vergeht kein Jahr, in dem nicht diese gewaltigen vier Elemente unzählige Menschen auf unserem Planeten heimsuchen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über 1 Joh 2,1-2: Christus ist unsere Gerechtigkeit und unser Fürsprecher

Donnerstag 31. August 2017 von Pfr. Ulrich Hauck


Pfr. Ulrich Hauck
Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. Und er ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt. (1 Joh 2,1-2)

Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit – Rettung oder Verderben – Leben oder Tod – Himmel oder Hölle – Frieden oder Unfrieden – Heil oder Unheil. Das tröstliche Evangelium heißt: Christus ist unsere  Gerechtigkeit! Christus ist unser Fürsprecher! Das ist die Botschaft der Freude. Die Weihnachts- und die Osterbotschaft lautet: Fürchtet Euch nicht! Freuet Euch, denn Euch ist der Heiland geboren, er hat sich für Eure Sünden am Kreuz geopfert und er ist von den Toten auferstanden! Freut euch, Christus lebt und er ist eure Gerechtigkeit. Christus hat die Ungerechtigkeit, den Unfrieden, das Unheil, das Verderben, den Tod, die Hölle, den Satan besiegt. Wer mit Christus lebt, der lebt in der Gerechtigkeit, der ist gerettet; der lebt, der gehört zum Himmel, der hat Frieden mit Gott und das Heil – jetzt schon und auch in Ewigkeit. Die Botschaft der Freude heißt: Christus ist unsere Gerechtigkeit! Christus ist unser Fürsprecher! Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt: Christsein gibt es nicht zum Nulltarif

Freitag 25. August 2017 von Prädikant Wolfgang Wilke


Prädikant Wolfgang Wilke

Nachfolge Jesu Christi, des gekreuzigten und auferstandenen Sohnes des lebendigen Gottes, hat ihren Preis. Wer aufmerksam die Berichte in den öffentlichen und christlichen Medien verfolgt, stellt mit mehr oder weniger Erstaunen fest: wir Christen geraten immer mehr unter Druck. In den letzten beiden Jahrhunderten haben wir uns mehr und mehr daran gewöhnt, als seien wir Christen in Europa unter uns. Wir sind weithin auf ein „kuscheliges“ Christentum fixiert und stehen in der Gefahr, unseren Glauben entsprechend anzupassen. Doch in den letzten zwei Jahrzehnten spüren wir, daß sich weltweit erheblicher Widerstand regt, gerade auch in Europa. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Predigten / Andachten

Predigt über 1 Joh 4,7-16: „Gott ist die Liebe“

Freitag 11. August 2017 von Prädikant Wolfgang Wilke


Prädikant Wolfgang Wilke
„Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe. Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. 10 Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden. 11 Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben. 12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen. 13 Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat. 1Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt. 15 Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott. 16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ (1. Johannes 4,7-16) Den ganzen Beitrag lesen »

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