Gemeindenetzwerk

Ein Arbeitsbereich des Gemeindehilfsbundes

Archiv für die 'Allgemein' Kategorie

Persönliches Zeugnis

Montag 6. November 2017 von Pastor Uwe Holmer


Pastor Uwe Holmer

1.) Als Erstes möchte ich meine dankbare Freude bezeugen, dass ich durch Paulus und Luther die feste Gewissheit bekommen habe über die Vergebung meiner Sünden und über mein Kindesrecht bei Gott im Himmel. Obgleich ich gläubige Eltern hatte, gab es eine Zeit, in der ich sehr ungewiss war, ob ich einst selig werde. Ich war fromm, ich betete und las die Bibel, wusste aber nicht, ob das vor Gott genug sei. So hatte ich immer noch Angst vor Tod und Gericht. Dann wurde bei einer Evangelisation zur Bekehrung aufgerufen. Ich fühlte mich angesprochen, aber ich dachte, bekehren muss ich mich nicht. Ich war ja kein Ehebrecher und kein Alkoholiker, die sich natürlich bekehren müssen. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Kirche, Theologie

Sieben Thesen gegen Denglisch und Genderei in den Kirchen

Montag 30. Oktober 2017 von Deutsche Sprachwelt


Deutsche Sprachwelt

Laß-ab-Brief

Wahret Gottes Wort und Ehre! Lasset ab von Denglisch-Leere, Lasset ab von Genderei: Deutsch krankt durch diese Schänderei!

Am 31. Oktober 2017 jährt sich zum 500. Male Martin Luthers berühmter Anschlag der 95 Thesen. Der Reformator legte mit seiner Bibelübersetzung die Grundlage für eine einheitliche deutsche Schriftsprache. Diese ist heute jedoch durch Denglisch und Genderei bedroht. Statt gegenzusteuern, mischen die Kirchen dabei kräftig mit. Solcherlei Auswüchse wirken wie ein Ablaß an den Zeitgeist, während die Kirchen das Kirchenvolk mißachten, das ganz anders spricht. Das darf so nicht weitergehen, daher ist es Zeit für neue Thesen! Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Gesellschaft / Politik, Kirche

Die Anfangsphase der Reformation in Reutlingen – ein diplomatisches Meisterstück

Dienstag 10. Oktober 2017 von Prof. Dr. Dr. Eugen Wendler


Prof. Dr. Dr. Eugen Wendler

Es erscheint merkwürdig, dass ausgerechnet die in territorialer Hinsicht relativ kleine, abgelegene und nicht sehr wohlhabende Freie Reichsstadt Reutlingen zur Speerspitze der Reformation in Süddeutschland wurde. Man kann dies mit einem Kampf David gegen Goliath vergleichen. Um diese mutige Pioniertat zu verstehen, muss man den historischen Kontext betrachten. Dabei sind zwei Gesichtspunkte hervorzuheben: zum einen die demokratisch-zünftische Tradition der Stadtrepublik und zum anderen die damaligen aktuellen weltpolitischen Ereignisse in Verbindung mit den lokalen Gegebenheiten. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Kirche

Religion und Leitkultur

Donnerstag 28. September 2017 von Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.


Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e. V.

Der Primat des Rechts als Voraussetzung einer neu anhebenden Debatte. Die Herausforderung des Islam und das christliche Erbe Europas.

Christian Lindner sah es sofort. Etwas gelangweilt sagte er im ARD-Interview: „Da geht es wieder um Religion“. Gemeint war die im Frühsommer von Innenminister Thomas de Maiziere angestossene Leitkultur-Debatte. Und geradezu wie eine Offenbarung war Lindners  Nachsatz: „Ich finde, unsere Leitkultur sollte das Grundgesetz sein. Das ist offen für alle“. Aber ist nicht gerade diese von den Richtern in den letzten Jahren vorangetriebene Offenheit das Problem? Denn es ist keine Offenheit mehr, die einlädt Werte zu teilen, sondern eine, die nahezu alles und alle nebeneinanderher zulässt. Die kulturellen Konturen des Grundgesetzes verblassen. Der Rahmen wird zur Glasfläche ohne Rand. Auf ihr spiegeln sich unterschiedlichste Muster, Farben, Formen. Das Alles wird zum Nichts. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Vom fruchtlosen und fruchtbaren Leben

Donnerstag 19. Januar 2017 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Einmal sprach ich mit einem evangelistisch aktiven jungen Mann über seinen Dienst. Er war traurig, weil sich in letzter Zeit trotz intensiver Bemühung niemand bekehrt hatte. Er meinte, sein Dienst sei ohne Frucht und begann, an sich und an Gott zu zweifeln. Ähnliches hört man immer wieder. Es gibt nicht wenige Christen, die den Sinn ihres Lebens allein darin sehen, ob und wie viele sie zum Glauben geführt haben. Und sie werden traurig, wenn das nicht der Fall war. Ich denke, dass sich hier ein falsches Verständnis von „Frucht“ eingeschlichen hat, das unbedingt korrigiert werden sollte. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Seelsorge / Lebenshilfe

Die Gesellschaft lebt in der Illusion der Entgrenzung

Dienstag 17. Januar 2017 von Gabriel Stängle


Gabriel Stängle

Wenn heute von Vielheit gesprochen wird, ist Konformismus gemeint: Bei Ehe, Familie und Person stehen die Identitäten zur Diskussion.

Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier beschrieb in einem Artikel in der FAZ vom 5.11.2016 eindrücklich eine „tödliche Gefahr für unser politisches Gemeinwesen“. Die aktuellen Debatten würden nicht mehr auf der Grundlage von Fakten geführt. Die digitale Revolution und mit ihr das Schrumpfen von Zeit und Raum führe zu objektiven Überforderungen und produziere Gegenreaktionen: „Angst vor Identitätsverlust, Rückbesinnung auf Nation, Ethnie, Religion, auf das, was leichter Sicherheit und festen Boden unter den Füßen verschafft.“ Was Steinmeier hier in erstaunlicher Offenheit formuliert, ist der Krisenzustand einer Politik der Entgrenzung. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

„Dein Bruder wird auferstehen“ (Joh 11,23) – Über die Auferstehungshoffnung der Christen

Sonntag 8. Januar 2017 von Dr. Joachim Cochlovius


Dr. Joachim Cochlovius

Dass die Menschen sterben müssen, ist eine Allerweltsweisheit. Dass aber ein Mensch sagt „Ich kann sterben“, das hört man nicht oft. Als junger Vikar wurde ich einmal zu einem sterbenden Mann gerufen. Die Angehörigen hatten angerufen, er wolle das Abendmahl empfangen. Ich war aufgeregt, denn wir hatten im Predigerseminar zwar einiges über gottesdienstliche Abendmahlsfeiern gehört, aber nicht, wie wir einem Sterbenden begegnen sollten. Der Mann begrüßte mich freundlich. Er sagte: Wissen Sie, Sie sind ja ein junger Vikar, das ist nicht so leicht für Sie, einem sterbenden alten Mann das Richtige zu sagen. Ich habe deswegen alles für Sie vorbereitet. Dort liegt die Bibel, da bitte ich Sie mir, die angestrichenen Stellen vorzulesen. Hier ist das Stark’sche Gebetsbuch, da habe ich schon die entsprechenden Seiten aufgeschlagen. Und jetzt bitte ich Sie, dass wir gemeinsam „Jesus, meine Zuversicht“ singen. Und wissen Sie: Ich kann sterben. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Predigt zum Epiphaniasfest über Luk 2,41-52

Dienstag 3. Januar 2017 von Martin Luther (1483-1546)


Martin Luther (1483-1546)

Und seine Eltern gingen alle Jahre gen Jerusalem auf das Passafest. Und da er zwölf Jahr alt war, gingen sie hinauf denn Jerusalem, nach Gewohnheit des Festes. Und da die Tage vollendet waren, und sie wieder zu Hause gingen, blieb das Kind Jesus zu Jerusalem, und seine Eltern wussten es nicht. Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise und suchten ihn unter den Freunden und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wiederum gen Jerusalem und suchten ihn. Und es gab sich nach drei Tagen, fanden sie ihn im Tempel sitzen mitten unter den Lehrern, dass er ihnen zuhörte und sie fragte. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich seines Verstandes und seiner Antwort. Und da sie in sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: Was ist es, dass ihr mich gesucht habt? Wisset ihr nicht, dass ich sein muss in dem, dass meines Vaters ist? Und sie verstanden das Wort nicht, dass er mit ihnen redete. Und er ging mit ihnen hinab und kamen gen Nazareth und war ihnen untertan. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen. Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen. (Luk 2,41-52) Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein

Predigt über die Jahreslosung 2017 „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ (Hesekiel 36,26)

Samstag 31. Dezember 2016 von Johann Hesse


Johann Hesse

Der allmächtige Gott stellt seinem Volk Israel und auch uns eine schonungslose Diagnose: „Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen“ (Hes 36,26). Gott sagt, dass die Israeliten und wir mit ihnen steinerne Herzen in uns tragen. Das Herz jedes Menschen ist in Gottes Augen nicht warm und lebendig, sondern kalt und tot. Weil der natürliche Mensch durch die Sünde von Gott getrennt und damit von der Quelle des Lebens abgeschnitten ist, trägt er kein lebendiges Herz in sich. Von Natur aus tragen wir Herzen aus Stein in uns. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein, Predigten / Andachten

Offener Brief zum Austritt aus der Evangelischen Landeskirche Mitteldeutschlands

Freitag 16. Dezember 2016 von Prof. Dr. Dr. Wulf Bennert


Prof. Dr. Dr. Wulf Bennert

Prof. Dr. Wulf Bennert gilt als einer der renommiertesten Restauratoren von Kirchen und Baudenkmalen in Deutschland. Nach 60 Jahren Zugehörigkeit zur Evangelischen Kirche erklärte er am 17. November seinen Austritt aus der Evangelischen Landeskirche Mitteldeutschlands. Mit der freundlichen Zustimmung von Prof. Dr. Bennert veröffentlichen wir untenstehend seinen Brief an Landesbischöfin Junkermann, in dem er seinen Austritt begründet. Den ganzen Beitrag lesen »

Kategorie: Allgemein